Historie

Im Jahr 2000 gründete das Bistum Trier, als Reaktion auf absehbare Veränderungen, drei gemeinnützige Trägergesellschaften für katholische Kindertageseinrichtungen in den Visitationsbezirken Koblenz, Trier und Saarbrücken. Bis dato hatten in der Regel die Kirchengemeinden die Trägerschaften für die katholischen Kindertageseinrichtungen im Bistum Trier übernommen. Die neue Struktur hatte das Ziel durch eine professionelle Wahrnehmung der Trägeraufgaben für die Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen zu sorgen und eine Qualitätssteigerung der pädagogischen Arbeit zu bewirken. Die Kirchengemeinden sollten von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Gleichzeitig sollte die Neustrukturierung in einen größeren Trägerverbund zu einer Stärkung der Positionierung der Kindertageseinrichtungen, beispielsweise im Kontakt mit Kostenträgern, führen und das Management hauptamtlich und professionell wahrgenommen werden. In den gegründeten Gesellschaften wurde jeweils das Bistum Mehrheitsgesellschafter und die Kirchengemeinden, die die Betriebsträgerschaft ihrer Kindertageseinrichtungen an die neuen Trägergesellschaften übertragen, Mitgesellschafter. Die Katholische KiTa gGmbH Koblenz startete somit im Jahr 2000 mit Ihrer Arbeit als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

In einer so genannten Modell-Projektphase von 2000 bis 2002 wurde am strukturierten Aufbau des Unternehmens gearbeitet, sodass sich das Bistum im Jahr 2003 für den weiteren Ausbau und somit für die Weiterführung der drei Trägergesellschaften entschied. Diese konnten somit ab 2003 offiziell als Regeleinrichtungen geführt werden.

In den nachfolgenden Jahren erlebte die Katholische KiTa gGmbH Koblenz ein wachsendes Interesse der Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften an dieser großen Trägerstruktur. Es wurde nach und nach erkannt, dass der Weg der Herausforderungen, die die Zukunft bringt - mit seinen sich veränderten Anforderungen und Ansprüchen - gemeinsam in einem großen Verbund einfacher zu bewältigen ist. Auf künftige Erfordernisse, seitens des Bistums und der Öffentlichen Hände, konnte in der großen Trägerstruktur besser reagiert werden.

Das nachfolgende Schaubild zeigt das schnelle und kontinuierliche Wachstum der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz:

Zur Wahrnehmung der Aufgaben, die das Bistum als Mehrheitsgesellschafter hat, wurde mit der Gründung der drei Trägergesellschaften gleichzeitig das Büro zur Steuerung katholischer Kindertageseinrichtungen gegründet. Dieses ist für die strategische Steuerung der drei Gesellschaften zuständig und hat unter anderem den Auftrag, die Grundlinien und die strategische Ausrichtung der Politik für die katholischen Kindertageseinrichtungen im Bistum Trier zu entwickeln. Es unterstützt die Trägergesellschaften in ihrer Weiterentwicklung und stellt die Trägerautonomie sicher.

Die Katholische KiTa gGmbH Koblenz ist inzwischen, neben der Katholischen KiTa gGmbH Trier, einer der größten Träger von Kindertageseinrichtungen in Rheinland-Pfalz. Bis heute hat sich die Trägerstruktur etabliert und bewährt. Sie wird vor allem von den beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Jugendämtern und Kommunen sowie von Mehrheits- und Mitgesellschaftern geschätzt. Die heutigen Strukturen sind ein Ergebnis vieler wertvoller Erkenntnisse und des großen Einsatzes und der Kompetenzen der im Unternehmen angestellten und ehemals angestellten Beschäftigten.

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