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Managementkonferenz der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz in Mayen

Neue Aufgaben und Ziele warten

Mayen. Einen Blick auf die vergangenen zwei Jahre, aber auch auf die Herausforderungen, die in der Zukunft auf die Gemeinnützige Trägerschaft katholischer Kindertageseinrichtungen im Raum Koblenz mbH (Katholische KiTa gGmbH Koblenz) warten, warfen die Gesamtleiterinnen und –leiter, die Geschäftsführung und Vertreterinnen und Vertreter aus der Geschäftsstelle bei ihrer jüngsten Managementkonferenz in der Vulkanpark-Jugendherberge Mayen. Zentrale Themen waren unter anderem der Rückblick auf erfolgreich umgesetzte Aufgaben und Projekte, neue Ziele für die Zukunft sowie Herausforderungen, wie beispielsweise der Fachkräftemangel.

In ihren einführenden Worten erläuterten Geschäftsführerin Sabine Theisen und Geschäftsführer Willi Kaspari die Veränderungen der zwei zurückliegenden Jahre und die hervorragenden Leistungen, die von allen Mitarbeitenden erbracht worden sind. Die Katholische KiTa gGmbH Koblenz ist in diesem Zeitraum um rund 20 Prozent gewachsen, ist heute Betriebsträger von 164 Einrichtungen mit mehr als 13.500 KiTa-Plätzen und mit 3.300 Angestellten einer der größten Arbeitgeber im nördlichen Rheinland-Pfalz. Mit diesem starken Wachstum gingen viele Herausforderungen einher, die angenommen und gemeistert wurden. Auf struktureller Ebene stand in der Vergangenheit beispielsweise die Gründung von insgesamt fünf Bürogemeinschaften für die Gesamteinrichtungen auf dem Plan.   Auf pädagogisch-konzeptioneller Ebene hingegen entstanden unter anderem Rahmenkonzepte zu den Themen Partizipation und positive Gestaltung von Übergängen im Leben von Kindern. Auch der Bereich Qualitätsmanagement wurde weiter ausgebaut. In jeder KiTa gibt es aktuell mindestens eine Qualitätsbeauftragte beziehungsweise einen Qualitätsbeauftragten, in einigen Einrichtungen sogar mehrere. Grundlage dieser Aufgabe ist eine erfolgreich absolvierte Schulung. Zahlreiche Mitarbeitende bildeten sich in den vergangenen Jahren aber auch zu verschiedenen kitarelevanten Themen bei anderen Schulungen weiter. Alles rund um die gesamte Katholische KiTa gGmbH Koblenz und die einzelnen Kindertageseinrichtungen unter deren Trägerschaft finden Interessierte seit einiger Zeit auf der Internetseite des Unternehmens: www.kita-ggmbh-koblenz.de.

Selbstverständlich hat sich auch vieles in den verschiedenen KiTas, die zusammen aktuell 649 Gruppen umfassen, getan: Mehrere Kindertageseinrichtungen nahmen an besonderen Projekten, zum Teil auf Landes- und Bundesebene, teil. Beispielhaft seien die Projekte „Sprach-KiTas“ und „KiTa isst besser“ genannt. Drei Einrichtungen unter der Trägerschaft der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz beteiligen sich aktuell am Bundesprojekt „Sprach-KiTas“, das die Weiterentwicklung und Verankerung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung fördert. In diesem Zusammenhang wird auch eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert. Das Landesprojekt „KiTa isst besser“ hat das Ziel, einen gesunden Lebensstil von Beginn an zu fördern, da gute Ernährung, Bewegung und Entspannung für die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern von großer Bedeutung sind.  Aktuell wird außerdem das Unternehmensleitbild überarbeitet. Ziel ist es, neue Impulse in das Leitbild zu integrieren, das sich am Rahmenleitbild des Bistums Trier orientiert.

Mit Blick in die Zukunft stellt sich die Katholische KiTa gGmbH Koblenz der Aufgabe, die bestehenden Rahmenkonzepte zu überarbeiten. Ergänzt werden sollen diese außerdem durch ein weiteres zur Thematik Sexualpädagogik. Zusätzlich wird das Rahmenschutzkonzept zur Prävention gegen Gewalt, insbesondere sexuelle Gewalt, an Kindern in katholischen Kindertageseinrichtungen im Bistum Trier ab dem nächsten Jahr umgesetzt. Zur Qualitätssicherung in den KiTas werden zudem externe Audits durch denCaritasverband für die Diözese Trier e.V. (DiCV Trier e.V.) durchgeführt. Mit Hilfe von Fachgesprächen und der Beobachtung der Arbeit in den KiTas wird dabei überprüft, ob diese das Rahmenleitbild des Bistums umsetzen.  

Ein zusätzliches wichtiges Thema ist die Gesundheitsfürsorge im Unternehmen. Die Referentin für betriebliches Eingliederungsmanagement und Gesundheitsförderung wurde zu Beginn des Jahres eingestellt und damit die Gesundheitsfürsorge im Unternehmen weiterentwickelt. Nicht zuletzt der Fachkräftemangel sorgt dafür, dass auf die Mitarbeitenden in Kindertagesstätten und Einrichtungen eine hohe Arbeitsbelastung zukommt, darum setzt sich das Unternehmen für die Zukunft das Ziel, die gesundheitsfördernden Maßnahmen in der Katholischen KiTa gGmbH weiter auszubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird im nächsten Jahr auch eine unternehmensweite Mitarbeiterbefragung über das Thema Gesundheit, Belastungen und Ressourcen am Arbeitsplatz durchgeführt.  Die Katholische KiTa gGmbH Koblenz bereitet sich zudem in allen Bereichen auf die Kita-Novellierung vor. Der Entwurf des Kita-Zukunftsgesetzes sieht vor, dass es für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf regelmäßige Betreuungszeiten von sieben Stunden gibt. Alle Kinder ab zwei Jahre, die eine KiTa besuchen, die im Bedarfsplan aufgenommen sind, sollen zudem einen beitragsfreien Platz bekommen und die Bemessung des Personalschlüssels soll geändert werden.  

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