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Hier finden Sie das Rundschreiben des rheinland-pfälzischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung an alle Eltern und Sorgeberechtigten bezüglich des eingeschränkten Regelbetriebes in den Kindertageseinrichtungen.

Liebe Sorgeberechtigte,
wir würden uns freuen, wenn Sie zum Schutz unserer Mitarbeitenden in den Kindertageseinrichtungen und der Kinder in der Notgruppenbetreuung während der Bring- und Abholsituation Ihrer Kinder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen würden.

Notgruppenbetreuung (bis längstens zum 08.06.2020)

Liebe Eltern,

aufgrund der Corona-Pandemie sind die katholischen Kitas der „Katholische KiTa gGmbH Koblenz“ vorerst weiterhin geschlossen.
Für Fälle, in denen eine häusliche Betreuung nicht oder nur teilweise möglich ist, können Eltern und andere sorgeberechtigte Personen eine Notfallbetreuung in Kindertageseinrichtungen in Anspruch nehmen.
Die Notfallbetreuung kommt vor allem für folgende Personen infrage (Auszug aus der fünften Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz):

  • Kinder in Förderschulen und Kindertagesstätten mit heilpädagogischem Angebot, soweit deren Betrieb für die Betreuung und Versorgung besonders beeinträchtigter Kinder und Jugendlicher unverzichtbar ist;
  • Kinder, deren Eltern zu Berufsgruppen gehören, deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, unabhängig davon, ob ein oder beide Elternteile diesen Berufsgruppen angehören; zu diesen Gruppen zählen insbesondere Angehörige von Gesundheits- und Pflegeberufen, Polizei, Rettungsdienste, Justiz (einschließlich der Notariate und Rechtsanwaltskanzleien) und Justizvollzugsanstalten, Feuerwehr, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher oder Angestellte von Energie- und Wasserversorgung; für die Grundversorgung der Bevölkerung können auch andere Berufsgruppen notwendig sein, beispielsweise Angestellte in der Lebensmittelbranche, in der Landwirtschaft Tätige, Mitarbeitende von Banken und Sparkassen oder von Medienunternehmen;
  •  Kinder berufstätiger Alleinerziehender und anderer Sorgeberechtigter, die auf eine Betreuung angewiesen sind und keinerlei andere Betreuungslösung finden;
  • Kinder in Familien, die sozialpädagogische Familienhilfe nach § 31 des Achten Buches Sozialgesetzbuch oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung nach § 32 des Achten Buches Sozialgesetzbuch erhalten;
  • Kinder, bei denen der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes dies für zweckmäßig erachtet, auch wenn die Familie keine Individualleistung erhält sowie
  • Kinder, bei denen die Einrichtungsleitung zu dem Schluss kommt, dass die Betreuung im Sinne des Kindeswohls geboten ist; deren Sorgeberechtigten sollen ermuntert werden, die Notfallbetreuung in Anspruch zu nehmen.

Liebe Eltern, wir bitten Sie, folgende Punkte bei der Beantragung eines Platzes in der Notgruppenbetreuung zu beachten

  • Bitte melden Sie den Bedarf auf einen Platz in der Notgruppenbetreuung frühzeitig in der Kita, die Ihr Kind besucht, an und beantragen Sie in Rücksprache mit den Mitarbeitenden der Einrichtung einen Platz.
  • Kinder mit erhöhtem Risiko können nicht in einer Notgruppe betreut werden. Bitte halten Sie Rücksprache mit dem zuständigen Kinderarzt.
  • Kinder mit Krankheitssymptomen werden nicht in den Notgruppen betreut.
  • Eine Aufnahme kann nur im Rahmen der freien Kapazitäten erfolgen. Diese richten sich nach Regelungen des Landes Rheinland-Pfalz zur Notgruppenbetreuung in Kindertageseinrichtungen. 

Hier finden Sie den Antrag auf Notbetreuung, der dann ausgedruckt und handschriftlich ausgefüllt spätestens drei Tage nach Inanspruchnahme eines Platzes in Ihrer Kita abgegeben werden muss. Bei Fragen zum Antrag wenden Sie sich bitte an die Standortleitung der Kita, die Ihr Kind besucht.

Wir bitten alle Eltern, verantwortungsvoll von diesem Angebot Gebrauch zu machen und die Kinderbetreuung vorrangig zuhause sicherzustellen. Es geht darum, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dafür die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Information zum Umgang mit Atemwegserkrankungen und Verdacht auf eine Infektion mit Coronavirus

Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung hat eine Information zum Umgang mit Atemwegserkrankungen und Verdacht auf eine Infektion mit Coronavirus für Eltern herausgegeben. Enthalten sind Hinweise darauf, welche Maßnahmen bei aktuellen Erklältungskrankheiten beziehungsweise dem Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus durch Aufenthalt in einem Risikogebiet ergriffen werden sollten. Hier finden Sie das Schreiben.

FAQ zum Coronavirus für Eltern

Warum wird eine Kita vorsorglich vorübergehend geschlossen?

Die Maßnahme dient der Prävention. Eine potenzielle Infektion der Kinder und Mitarbeitenden soll vermieden und damit die Verbreitung des Coronavirus verhindert werden. Die vorsorgliche Schließung erfolgt, wenn bei einer Person, die Kontakt zu Kindern und/oder Mitarbeitenden der Kindertageseinrichtung hatte, ein begründeter Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion besteht oder bei einem Kind oder Mitarbeitenden ein begründeter Verdacht auf eine Infektion besteht.  

 

Wer ist für die vorsorgliche vorübergehende Schließung verantwortlich?

Die vorsorgliche Schließung zum Schutz der Kinder und Mitarbeitenden wird vom jeweiligen Gesundheitsamt in Absprache mit dem Träger und der Kita-Leitung beschlossen.

 

Wie lange dauert die Schließung?

Dies hängt davon ab, ob sich ein Verdachtsfall bestätigt bzw. eine tatsächliche Infektion einer Kontaktperson besteht.

  1. Liegt bei der Kontaktperson keine Infektion vor, wird der Betrieb so schnell wie möglich wieder aufgenommen (Testergebnisse müssen vorliegen)
  2. Bei einer Infektion der Kontaktperson kann die Schließung bis zu zwei Wochen dauern. Mit der Schließung ist in diesem Fall unter Umständen die Anordnung einer Quarantäne durch das Gesundheitsamt verbunden.

 

Wer ordnet Quarantäne an?

Eine Quarantäne wird vom Gesundheitsamt angeordnet. Dieser Anordnung muss Folge geleistet werden.

 

Wie und wo erfahre ich, wann eine vorübergehende Schließung beendet wurde?

Wenn das Ende der Schließung abzusehen ist, werden die Eltern von der Standortleitung informiert. Aktuelle Informationen zu Schließungen erhalten Sie zusätzlich auf unserer Homepage www.kita-ggmbh-koblenz.de und in den örtlichen Medien.

 

Wer betreut mein Kind während der vorübergehenden Schließung?

Während der vorsorglichen Schließung müssen die Sorgeberechtigten beziehungsweise Eltern für die Betreuung ihres Kindes sorgen. Es besteht kein Anspruch darauf, einen Platz in einer benachbarten Kita zu erhalten.

 

Wo erhalte ich Antworten auf weitere Fragen zum Thema Coronavirus?

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus gibt es auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.
Zusätzlich hat das Land Rheinland-Pfalz die Hotline 0800 575 8100 eingerichtet. Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag bis Sonntag von 10 bis 15 Uhr erhält man dort Antworten zu Fragen rund um das Coronavirus.