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Katholische Kita Blandine-Merten-Haus Bad Neuenahr-Ahrweiler

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  • Wie wir arbeiten
  • Weitere Informationen

Kontaktdaten

Standortleitung: Stefan Ibs

Edith-Stein-Str. 1
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Tel.: 026 41 / 246 29

blandinemertenhaus(at)kita-gGmbH-Koblenz.de

Öffnungszeiten

vormittags07:30 Uhr bis 12:30 Uhr
nachmittagsMontag bis Donnerstag: 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Ganztagsplatz07:15 Uhr bis 16:00 Uhr
verlängertes Vormittagsangebot12:30 Uhr bis 13:30 Uhr

Betreuungsangebot

Anzahl der Gruppen7
Altersgrenzen (Aufnahmen von/bis)1 - 6 Jahre
Plätze insgesamt145
     Plätze für Kinder unter drei26
     Plätze für Kinder von drei bis Schuleintritt119
     Plätze für 1. bis 4. Schuljahr0
     Ganztagsplätze44

Präambel

Als katholische Kindertagesstätte gehen wir in unserer Arbeit von christlichen Erziehungsgrundsätzen und Werten aus. Jesus hat zu uns gesagt: „Ich bin gekommen damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh. 10,10 b). Dies Leben und Vermitteln wir durch unsere Zuversicht und Lebensfreude. Unser Miteinander ist getragen von Selbstliebe und Nächstenliebe.
Das bedeutet für uns,

  • Weinende zu trösten,
  • Streitende zu versöhnen und
  • Ängstlichen Mut zu machen.

Dabei orientieren wir uns immer wieder an den sich wandelnden Bedürfnissen von jungen Familien. Wir bewahren und vermitteln die Achtung vor Gottes Schöpfung unseren Kindern durch unser Tun. In der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern werden die Kinder auf dem Weg zur persönlichen Entwicklung begleitet. Ihnen werden wichtige Anregungen und Hilfen für ihr Leben gegeben.

Alle Kinder und Eltern sind uns willkommen, unabhängig von ihrer Weltanschauung und Nationalität. Wir begegnen ihnen mit Toleranz, fördern die Chancengleichheit und nehmen jeden an, so wie er ist. Diese Grundhaltung, jeden vorbehaltlos anzunehmen, basiert auf unserer christlich geprägten Weltanschauung.

Die Kinder sind Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit

Grundlage unserer Arbeit ist das Respektieren der Würde und das Umsetzen der Rechte jedes einzelnen Kindes. Dafür schaffen wir eine stabile, emotionale Ebene damit Beziehungen, Liebe, Vertrauen und Zutrauen sich entwickeln können. Wir nehmen die Kinder an, so wie sie sind und fördern sie entsprechend ihren Voraussetzungen.

In unserer Einrichtung sind Kinder mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an sie zu integrieren und sie in unserer Gemeinschaft willkommen zu heißen.

Die Kinder erleben im Blandine-Merten-Haus das Spielen als Ort des Lernens. Ein besonderes Augenmerk unserer Arbeit ist die Bildung von Persönlichkeit, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Durch die Mitarbeiter/innen erfahren die Kinder Aufmerksamkeit, Zuwendung, Begleitung und Impulse, um gestärkt ihren Lebensweg zu gehen. Ein wichtiger Bestandteil dessen ist die Vermittlung von Normen, Regeln und christlichen Werten, die den Kindern Sicherheit geben und es ihnen ermöglichen zu einem mündigen Mitglied der Gesellschaft und ihrer Religionsgemeinschaft heranzureifen. Im Zusammenwirken mit den Eltern stellen wir die Kinder in die Mitte unseres Handelns und richten uns nach deren individuellen Bedürfnissen und Wünschen.

Gemeinsam mit den Eltern zum Wohle unserer Kinder

Unsere Eltern sind die ersten Erzieher der Kinder, die Erzieherinnen begleiten und beraten die Eltern, erkennen und wertschätzen diese als Experten ihrer Kinder.
Im intensiven Austausch werden Kooperationsformen entwickelt, umgesetzt und gemeinsam ausgewertet.

Eltern und Erzieherinnen arbeiten gemeinsam an Aktionen, Projekten, Festen und dem jeweiligen Rahmenthema und machen dies der Öffentlichkeit transparent.
Die Erzieherinnen gehen auf die Belange der Eltern und auf ihre individuellen Lebenssituationen durch bedarfsgerechte Angebote ein und haben stets die Kinder und deren Familien im Blick.

In schwierigen Lebenssituationen bieten wir den Familien unsere Hilfe, Begleitung und Unterstützung an. Darüber hinaus stellen wir bei Bedarf Kontakte zu weiteren familienunterstützenden Institutionen her.

Die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und den pädagogischen Mitarbeitern drückt sich im lebensfrohen Miteinander, sowie in einer kompetenten Erziehungspartnerschaft, die dem Wohle des Kindes dient, aus.

Der individuelle Charakter des Blandine-Merten-Hauses ist ein Spiegel seiner Mitarbeiter

Die Stärke des Mitarbeiterteams ist die vertrauensvolle Beziehung untereinander. Diese bietet die Grundlage für die Erfüllung des pädagogischen und christlichen Auftrages. Unsere Mitarbeiter/innen zeichnen sich aus durch persönliche und fachliche Qualifikation, sowie durch ihre christliche Grundhaltung. Gemeinsam schaffen sie durch Wertschätzung, Fürsorge und Aufmerksamkeit eine Atmosphäre in der Kinder und deren Eltern sich wohlfühlen.

Unsere Mitarbeiter/innen identifizieren sich durch gemeinsam erarbeitete Konzepte mit den Zielsetzungen und Werten der Einrichtung.
Wir entwickeln eine hohe fachliche Kompetenz:

  • auf der Basis unserer Ausbildung,
  • regelmäßige kollegiale Beratung,
  • gegenseitige Unterstützung,
  • Fort- und Weiterbildung.

Dies kommt den Kindern, den Eltern und somit der ganzen Einrichtung zugute.

Gott ist mitten unter uns - die katholische Kindertagesstätte verbindet Leben und Glauben

Unser Glaube an Gott gibt uns Orientierungshilfe für das Leben und das Miteinander in der Gemeinschaft. Das Kirchenjahr mit seinen christlichen Festen ist ein wichtiger Bestandteil unserer religiösen Erziehung. Wir wollen den Kindern Hintergründe und Inhalte religiöser Feste vermitteln, ihnen religiöse Traditionen erschließen und mit ihnen Glauben feiern. Durch biblische Geschichten lernen die Kinder das Leben Jesus kennen und die durch ihn verkündeten christlichen Werte. So hilft unser Glaube den Kindern Eigen- und, Nächstenliebe, Toleranz und Solidarität zu vermitteln. Eine Grundhaltung, die für ihr ganzes Leben von Bedeutung sein kann. Jede Familie ist uns dabei willkommen, gleich welcher Religion, Kultur oder Weltanschauung.

Die Arbeit in unserer Einrichtung ist von Akzeptanz, Annahme und Unterstützung geprägt. Jedes Kind soll sich nach seinen Möglichkeiten und Interessen frei entfalten können. Wir laden Kinder und Eltern zum Wahrnehmen, Mitfeiern und Entdecken unseres Glaubens ein und werden dabei von unserem Pastor und dem Seelsorgeteam unterstützt.

Das Blandine-Merten-Haus ist lebendige Zukunft unserer Kirchengemeinde

Das Blandine-Merten-Haus übernimmt eine Brückenfunktion zwischen den Familien (Gesellschaft) und unserer Kirchengemeinde.
Grundvorrausetzung für eine gute Umsetzung ist die gegenseitige Wertschätzung zwischen Familie, Kita-Mitarbeiterinnen, Seelsorgeteam und Gremien. Das Blandine-Merten-Haus ist ein Ort der Begegnung und der gegenseitigen Hilfe, wo Erfahrungsaustausch im Glauben ermöglicht wird.

Die Präsenz von Vertretern des Seelsorgeteams in der Kita bietet hervorragende Möglichkeiten mit Kindern und jungen Familien in Kontakt zu treten. Umgekehrt ist es eine Selbstverständlichkeit, dass auch Mitarbeiter/innen der Kita bei Festen und Aktionen der Kirchengemeinde beteiligt sind.

Die Plattform für Austausch und Einflussnahme ist der Pfarrgemeinderat, in dem sowohl Leitung als auch Elternausschussvertretungen gewählte oder berufene Mitglieder sind. Im Zuge der Umstrukturierung der Dekanate gibt es einen Arbeitskreis „Familie“ auf Pfarreiengemeinschaftsebene. In diesem Arbeitskreis wirken Erzieherinnen mit, um die Bedürfnisse und Ansprüche der Familien mit Kindern vom Kindergartenalter bis hin zu Grundschulalter deutlich zu machen.

Durch die Erweiterung von Pfarreien zu Pfarreiengemeinschaften ist es wichtig, dass eine gute Zusammenarbeit der einzelnen Kita einer Pfarreiengemeinschaft gewährleistet ist.

Schlusswort

Wir sichern und entwickeln die Qualität unserer Arbeit weiter, unter Berücksichtigung des Spannungsfeldes zwischen den vielfältigen Erwartungen an unsere Einrichtung. Für eine optimale Förderung von jüngeren Kindern sollte die Gruppenstärke verringert werden. Um die Chancengleichheit für den späteren Bildungsweg zielgerichtet zu fördern, wird mehr Fachpersonal benötigt.

Wir arbeiten gemeinsam jeden Tag mit Herz und Verstand an dem ganz besonderen Klima unseres Hauses, in dem sich Kinder, Eltern und Mitarbeiter/innen gleichermaßen sicher, geborgen und wohlfühlen.

Präambel

Das Blandine-Merten-Haus ist nach der selig gesprochenen Ordensschwester der Ursulinen vom Calvarienberg benannt und wurde 1988 gemeinsam von der katholischen Kirchengemeinde St. Marien und St. Willibrord und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gebaut. Die Betriebsträgerschaft wurde der katholischen Kirchengemeinde, ab 2018 der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz, übertragen.

Als katholische Kindertagesstätte gehen wir in unserer Arbeit von christlichen Erziehungsgrundsätzen und Werten aus. Dabei orientieren wir uns immer wieder neu an den sich wandelnden Bedürfnissen von jungen Familien.

In der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern werden die Kinder auf dem Weg zur persönlichen Entwicklung begleitet. Ihnen werden wichtige Anregungen und Hilfen für ihr Leben gegeben und neue Lebens- und Erfahrungsräume eröffnet. Wir arbeiten im alltäglichen Miteinander familienunterstützend und integrativ.

Alle Kinder und Eltern sind uns willkommen, unabhängig von ihrer Weltanschauung und Nationalität. Wir begegnen ihnen mit Toleranz, fördern die Chancengleichheit und nehmen jeden an, so wie er ist. Diese Grundhaltung, jeden vorbehaltlos anzunehmen, basiert auf unserer christlich geprägten Weltanschauung.

Wir arbeiten gemeinsam jeden Tag mit Herz und Verstand an dem ganz besonderen Klima unseres Hauses, in dem sich Kinder, Eltern und Mitarbeiter/innen gleichermaßen sicher, geborgen und wohl fühlen sollen.

Das Blandine-Merten-Haus

Am 25. August 1988 öffnete das Blandine-Merten-Haus in der Edith-Stein-Straße seine Türen. Die Kindertagesstätte liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule Bad Neuenahr, der katholischen Kirchengemeinde St. Marien & St. Willibrord sowie weiterer sozialer und öffentlicher Institutionen.

Das Einzugsgebiet des Blandine-Merten-Hauses umfasst das gesamte Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Die Ganztagsplätze werden nach festgelegten Kriterien des Kreises Ahrweiler vergeben. Sie orientieren sich unter anderem an der Berufstätigkeit der Eltern.
Kinder aus dem Ganztagsbereich erhalten ein warmes Mittagessen. Im Krippenbereich besteht darüber hinaus die Möglichkeit zum Schlafen.

Im Blandine-Merten-Haus ist eine Vielzahl unterschiedlicher Berufsgruppen beschäftigt. Neben den pädagogischen Fachkräften (Diplom-Pädagoge, Erzieher, Kinderpfleger, Krippenerzieher, Interkulturelle Fachkräfte, Fachkräfte für Sprachförderung) arbeiten Hauswirtschaftskräfte im Bereich Küche und Verpflegung, ein Hausmeister sowie Reinigungskräfte in der Einrichtung.

Jedes Jahr stellt das Blandine-Merten-Haus Plätze für Anerkennungspraktikanten im Rahmen der Erzieherausbildung sowie eine FSJ-Stelle (Freiwilliges Soziales Jahr). Darüber hinaus bietet die Kindertagesstätte Schüler/innen aus den Fachschulen für Sozialpädagogik und den örtlichen weiterführenden Schulen die Möglichkeit für ein Praktikum.

Architektur zum Wohlfühlen

Das Blandine-Merten-Haus begeistert Groß und Klein auch durch seine außergewöhnliche Architektur. Große und helle Räume mit viel Glas und Holz liefern eine freundliche Atmosphäre, laden zum Spielen und Toben ein und sind gleichzeitig Kommunikationsbereiche, in denen immer etwas los ist.

Im Eingangsbereich befindet sich der große runde Gemeinschaftsraum. Die sogenannte Rotunde dient als Raum für die tägliche Bewegungserziehung und andere Förderangebote sowie als Festsaal und Versammlungsraum für unterschiedliche Aktivitäten.

Die vier Gruppenräume des Kindergartens im rechten Gebäudeteil verfügen über mehrere Spielbereiche und sind durch einen geräumigen, glasbedachten Flur miteinander verbunden. Jeder Gruppenraum ist in eine kleine Küche, eine Bauecke und eine Puppenecke eingeteilt. Bastel-, Mal- und Frühstückstisch sind so platziert, dass genügend Freiraum zum Spielen bleibt. Ebenso teilen sich zwei Gruppenräume in einen Ausweich- bzw. Förderraum. Diese werden zur Gestaltung individueller Angebote genutzt oder dienen als Rückzugraum für die Kinder. Die an den Flurbereich angrenzende Kindergartenküche bietet Möglichkeiten zum Backen und Kochen und dient als Essensraum für die Ganztagskinder.

Ganz auf die kleineren Kinder zugeschnitten ist der Bereich im linken Haustrakt. Hier befinden sich die beiden Krippengruppen sowie die geöffnete Gruppe.

Ebenso wie im Kindergartenbereich bieten Förder- und Ausweichräume die Möglichkeit zum Spielen in Kleingruppen oder zur Gestaltung von Förderangeboten. In den beiden Zwischenräumen der Krippengruppen befinden sich Schlaf- und Wickelmöglichkeiten.

Im selben Bereich der Kindertagesstätte ist unsere Gewerbeküche, in welcher für die Ganztagskinder des Blandine-Merten-Hauses jeden Tag ein frisches Essen zubereitet wird.

Neben dem zweckmäßig und phantasievoll eingerichteten Gebäude zeichnet sich das Blandine-Merten-Haus durch sein weitläufiges und kindgerechtes Außengelände aus. Verschiedene Spielgeräten wie Nestschaukel, Kletterbude, Krabbelburg, Baumhaus oder Spielpavillons bieten jeder Altersgruppe vielfältige Möglichkeiten zum individuellen und gemeinschaftlichen Spielen.

Bei uns steht das Kind in der Mitte

Grundlage unserer Arbeit ist das Respektieren jedes einzelnen Kindes, es als Persönlichkeit anzunehmen und entsprechend seiner Möglichkeiten zu fördern. Jedes Kind hat das Recht, sich im Blandine-Merten-Haus froh und geborgen zu entwickeln und in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus und der Schule zu einem selbstbestimmten Mitglied der Gesellschaft heranzureifen.

Jedes Kind hat eine eigene Persönlichkeit. Die pädagogische Arbeit knüpft an die Lebenssituation des einzelnen Kindes an und unterstützt durch alters- und entwicklungsgerechte Räume und Erfahrungsfelder. Sie bekommen Gelegenheit, ihre Kreativität und Experimentierfreude im Alltag auszuleben, um damit Zusammenhänge zu erfassen und sich weiterzuentwickeln.

Im emotionalen Bereich arbeiten wir daran, dass die Kinder lernen, ihre Gefühle, z.B. Freude, Wut, Trauer, Schmerz, Angst und Enttäuschung zu erkennen und damit umzugehen. Durch Lob, Anerkennung, Wertschätzung und Zuwendung entwickelt das Kind einen sicheren Stand in der eigenen Persönlichkeit sowie bei seinen Mitmenschen.

Der soziale Bereich umfasst das gesamte Zusammenleben. Das Kind lernt, Verantwortung für sich und andere zu tragen, Rücksicht zu nehmen und Sensibilität für Andere zu entwickeln. Auftretende Konflikte werden angemessen und zunehmend eigenständig gelöst. Die dazu nötigen Regeln werden durch liebevolle Konsequenz umgesetzt.

Im kognitiven Bereich werden die sprachliche Ausdrucksfähigkeit, die optische Wahrnehmung, die Kreativität und die Konzentrationsfähigkeit spielerisch gefördert. Den Kindern werden Kenntnisse und Wissen über sich selbst, über andere Personen und über Sachverhalte der eigenen Umwelt in Gesprächen, z.B. im Stuhlkreis, durch Bilderbuchbetrachtungen und kreative und angeleitete Angebote altersgemäß vermittelt.

Wir bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten, ihrem Bewegungsdrang nachzugehen, und auf dem großen Außengelände, im Flur oder der Turnhalle ihre grobmotorischen Fähigkeiten zu erproben.

Durch Bereitstellung und Handhabung vielfältiger Materialien und gezielten sowie freien Angeboten bieten wir den Kindern die Möglichkeit, ihre feinmotorischen Fähigkeiten auszuprobieren und zu erweitern.

In unserer katholischen Einrichtung sehen wir es als unsere Aufgabe an, den Kindern mit verschiedenen Methoden und Arbeitsmaterialien z.B. Rollenspiel, Bilderbücher, Geschichten von Jesus, der Kett-Methode und Wortgottesdiensten religiöse Hintergründe zu vermitteln. Christliche Grundwerte und Rituale werden in den Alltag mit eingebunden und finden ihren Ausdruck im täglichen Miteinander und den christlichen Festen.

Tagesablauf

Bringzeit
Der Kindergarten beginnt morgens ab 7.15 Uhr. Durch die persönliche Begrüßung der jeweiligen Erzieherin heißen wir jedes Kind herzlich willkommen. Dabei ergibt sich für Eltern und Erzieher die Möglichkeit zum kurzen Austausch.

Freispielphase
Die Freispielphase ist ein wichtiges Element des Kindergarten- und Krippenalltages. Sie ermöglicht z.B. die Kontaktaufnahme der Kinder untereinander, Bildung und Vertiefung von Freundschaften sowie eigenverantwortliche Wahl von Spielpartner und Material. Außerdem bietet sie die Möglichkeit zur Entwicklung sozialer Kompetenzen und zum „spielerischem Lernen“.
Während des Freispiels geben wir den Kindern Anregungen und Impulse beim Finden von Spielpartner und Materialien. Sie haben Zeit und Raum zur Eingewöhnung und wir haben die Möglichkeit, die Kinder zu beobachten und Entwicklungsschritte zu dokumentieren.

Das Freispiel beinhaltet

  • Frühstück:
    Im Zeitraum von 7.15 Uhr bis ca. 10.15 Uhr können sich die Kinder zum „freien Frühstück“ treffen. Sie wählen den Zeitraum und den Frühstückspartner individuell und bringen von zu Hause ein Frühstück mit. Wir bieten von Seiten des Kindergartens dazu Tee und Mineralwasser als Getränke an. Zu verschiedenen Anlässen frühstücken wir gemeinsam. In regelmäßigen Abständen bereiten wir mit den Kindern ein gesundes Frühstück zu. Darüber hinaus findet jeden Dienstag ein Obsttag statt.

  • Morgen-/Stuhlkreis:
    Während des Vormittags findet der Morgenkreis statt. Hier erarbeiten wir durch Einsatz von Medien und Materialien verschiedene Projektthemen und greifen die Impulse der Kinder auf. Der Zeitpunkt des Morgenkreises richtet sich individuell nach den Bedürfnissen der Kinder.

  • Außengelände:
    Auf dem Außengelände können die Kinder ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Hier finden sich verschiedene Spielgeräte, die entsprechend des Alters- und Entwicklungsstandes des Kindes genutzt werden können.

  • Altersspezifische und gruppenübergreifende Arbeit:
    • Vorschule:
      Jede Gruppe hat einmal in der Woche einen festen Vorschulvormittag, an dem die zukünftigen Schulkinder mit gezielten Aufgaben auf die Schule vorbereitet werden. Am Freitagvormittag werden mit allen Vorschulkindern der Einrichtung zusätzliche Angebote, Exkursionen oder Aktionen durchgeführt.
    • Sprachförderung:
      An verschiedenen Tagen erhalten Kinder mit Sprachförderbedarf durch bestimmte Sprachprogramme und Angebote gezielte Unterstützung und Förderung.
    • Einzelförderung:
      Hier gehen wir individuell auf besondere Bedürfnisse des Kindes ein.
    • Kleingruppenarbeit:
      In der Kleingruppenarbeit fördern wir die Kinder nach ihrem Entwicklungsstand, Interessen, Bedürfnissen und unterstützen sie beim Erwerb sozialer Kompetenzen.
    • Bewegungserziehung:
      Einmal in der Woche hat jede Gruppe einen festen Turntag. Die Kinder turnen altersgemäß in Kleingruppen.
  • Gruppenübergreifende Aktivitäten:
    Nach Absprache können die Kinder andere Gruppenräume, den Flur und das Außengelände zum Spiel nutzen. Sie knüpfen Kontakte zu Kindern aus anderen Gruppen.
  • Mittagessen:
    Ab 11.30 Uhr bis um 13.15 Uhr nehmen die Kinder entsprechend der unterschiedlichen Betreuungsformen ihr Mittagessen ein.
    • Krippenbereich: 11.30 Uhr – 12.15 Uhr mit warmen Mittagessen
    • Regelbereich: 12.30 – 13.15 Uhr mit warmen Mittagessen
    • 13.30 Uhr – Betreuung: 12.30 Uhr – 13.15 Uhr mit Lunchpaket

Bei Tisch wird zuerst ein gemeinsames Gebet gesprochen und dann in familiärer Atmosphäre zu Mittag gegessen. Das Mittagessen wird frisch von der hauseigenen Küche zubereitet. Großen Wert beim Essen legen wir auf Tischkultur, Essverhalten und Gespräche untereinander.

Nachmittag:
Die Krippenkinder gehen nach dem Mittagessen gemeinsam mit einer Erzieherin in ihren Schlafraum und schlafen bis ca. 14.00 Uhr. Auch die Kindergartenkinder haben die Möglichkeit zu Ruhe zu kommen und bei Bedarf Mittagsschlaf zu halten. Die Regelkinder können ab 14.00 Uhr den Kindergarten erneut besuchen.
Um 16:00 Uhr schließt die Einrichtung.

Gemeinsam für unsere Kinder

Wir sind eine familienunterstützende Einrichtung und gehen somit eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ein. Erste Kontakte werden beim Anmeldegespräch mit dem Leiter und später beim Aufnahmegespräch mit den zukünftigen Erzieherinnen geknüpft.
Die gemeinsame Arbeit mit den Eltern ist uns ein wichtiges Anliegen, um die Entwicklung jedes einzelnen Kindes individuell zu fördern. Um die Bedürfnisse des Kindes gemeinsam wahrnehmen zu können, ist uns gegenseitiger Respekt und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig. Ein regelmäßiger und offener Austausch zwischen den Eltern und uns gewährt Einblick in unseren pädagogischen Alltag sowie der jeweiligen Familiensituation. Wir bieten den Eltern ein Entwicklungsgespräch beim Wechsel von der Krippengruppe in den Regelkindergarten sowie zum Ende des letzten Kindergartenjahres an. Bei weiterem Bedarf stehen wir den Eltern gerne zur Verfügung. Durch Elternabende, Familienfeste und Eltern-Kind-Aktionen haben die Eltern Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen. Aktuelle Informationen werden über persönliche Ansprache, Elternbriefe und Aushänge an den Gruppen weitergegeben. Der von den Eltern gewählte Elternausschuss ist Bindeglied zwischen Eltern untereinander sowie zwischen Eltern und Erzieherinnen.
Die Ziele und Aufgaben des Elternausschusses sind im Kindertagesstättengesetz Rheinland-Pfalz geregelt. Der Elternausschuss plant und führt Aktivitäten durch z.B. die Mithilfe beim Sommerfest sowie die Organisation der Flohmärkte usw.

Netzwerkkooperation

Unser pädagogisches Handeln intensivieren wir durch Kooperation mit verschiedenen externen Institutionen. Die Kooperationspartner bieten uns zusätzlich die Möglichkeit, auf Eltern und deren Kindern individuell einzugehen. Dadurch können wir Hilfestellungen in Erziehungsfragen geben und die Kinder ihrem Entwicklungsstand entsprechend fördern.

Ziele dieser Arbeit sind unter anderem

  • Familien-, Alltags- und Bedürfnisorientierung
  • Prävention und Niedrigschwelligkeit
  • Erziehungsberechtigte unterstützen, beraten und bestärken
  • Orientierung und Unterstützung in Erziehungsaufgaben
  • individuelle und soziale Entwicklung fördern
  • Benachteiligungen vermeiden und positive Lebensbedingungen schaffen
  • Beratungsmöglichkeiten in vertrauten Lebensumfeldern wie einer Kita anbieten
  • Netzwerke zwischen verschiedenen sozialen Diensten aufbauen

Wir unterscheiden die Netzwerkkooperation in zwei Bereiche

1. Regelmäßige Kooperationspartner: z.B. im Rahmen des Projektes „Frühe Hilfen“
Das Projekt „Frühe Hilfen“ ist eine Initiative der Kreisverwaltung Ahrweiler und versteht sich als ein Netzwerkprojekt verschiedener Beratungs- und Hilfsdienste mit Kindertagesstätten im Kreisgebiet. Als Kooperationspartner sind folgende Institutionen im Projekt aktiv:

  • Jugendamt Ahrweiler (monatliche Sprechstunde)
  • Caritas Ahrweiler (monatliche Sprechstunden)
  • Lebensberatungsstelle des Bistums Trier, Standort Ahrweiler (Beratung)
  • Katholische Kirchengemeinde St. Marien und St. Willibrord (religiöse Angebote)
  • Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Ahrweiler e.V. (z.B. Elternkurse) Informationen und Beschreibungen zum Projekt finden Sie auf unserer Infowand im Eingangsbereich.

2. Kooperationspartner auf Anfrage
Folgende Kooperationspartner stehen der Einrichtung und den Familien darüber hinaus zur Verfügung:

  • Schulen (Grund-, Förder- und weiterführende Schulen)
  • Kindertagesstätten im Stadt- und Kreisgebiet
  • Kirchengemeinde St. Marien und St. Willibrord
  • Ökumenische Flüchtlingshilfe
  • Lebenshilfe
  • Ärzte und medizinische Einrichtungen:
    Kinderärzte, Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Heilpädagogisch-Therapeutisches Zentrum Neuwied, Kinderneurologisches Zentrum im Gustav-Heinemann-Haus Bonn, DRK Fachklinik Bad Neuenahr
  • Fachschulen für Sozialpädagogik – Ausbildung z. ErzieherIn
    Im Rahmen der Erzieherausbildung haben wir die Möglichkeit, jedes Jahr Ausbildungsplätze in unserer Einrichtung zur Verfügung zu stellen
  • Soziale Lerndienst im Bistum Trier - FSJ Neben der Einstellung von Anerkennungspraktikanten bieten wir jungen Männern und Frau die Möglichkeit, praktischer Erfahrungen im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ)

Öffentlichkeitsarbeit

Wir legen großen Wert darauf, unsere Arbeit einer breiten Öffentlichkeit transparent zu machen.

So sieht Öffentlichkeitsarbeit bei uns aus: 

  • Die wichtigsten Höhepunkte im Jahr sind unser Sommerfest und in der Vorweihnachtszeit unser Weihnachtsbasar mit Trödelmarkt. An diesen Tagen ist unser Haus für Gäste aus nah und fern geöffnet
  • Wir beteiligen uns an verschiedenen öffentlichen Aktionen z.B. Pfarrfest der Gemeinde, Karnevalsumzug und Weltkindertag
  • In der Adventszeit führen unsere Kindergartenkinder kleine Theaterstücke für die Senioren unserer Gemeinde auf
  • Zu Weihnachten basteln wir kleine Geschenke für Senioren und kranke Menschen der Pfarrei
  • Am „Tag des ausländischen Mitbürgers“ der ökumenischen Flüchtlingshilfe beteiligen wir uns an der Programmgestaltung
  • In den Medien wie beispielsweise den örtlichen Zeitungen berichten wir regelmäßig über unsere Veranstaltungen und Aktionen.

Neben diesen Aktivitäten gestaltet das Blandine-Merten-Haus interne Feste und Feiern, zu denen Eltern und Familie eingeladen sind und sich beteiligen können.

Feste, Feiern und Aktionen in der Einrichtung

Geburtstag
Das wichtigste Fest im Leben eines jeden Krippen- und Kindergartenkindes ist der Geburtstag, den wir in den jeweiligen Gruppen gemeinsam feiern.Außerdem finden noch folgende

Feste und Aktionen im Laufe des Jahres statt: 

  • Erntedankfest
  • Laternenbasteln und St. Martinsumzug
  • Weihnachtsbasar
  • St. Nikolauswortgottesdienst mit Nikolausfeier in den Gruppen
  • Vorweihnachtsfeier
  • Karnevalstreiben an Weiberdonnerstag
  • Gründonnerstagsfeier
  • Übernachtung der Vorschulkinder
  • Verabschiedung der Vorschulkinder mit anschließendem Sommerfest

Außerdem finden noch weitere Aktionen statt, die vom Elternausschuss vorbereitet und organisiert werden.
Entsprechende Informationen erhalten sie an den Infowänden im Eingangsbereich.

Förderverein

Hier gelangen Sie zum Internetauftritt des Fördervereins der Kindertagesstätte Blandine-Merten-Haus Bad Neuenahr e.V.

Anmeldeportal

Hier gelangen Sie zum Anmeldeportal für unsere Kita.

Gesamteinrichtung

Hier gelangen Sie zur Bürogemeinschaft Burgbrohl, unter der Sie die zuständige Gesamteinrichtung Ahr-Eifel finden.

Bauträger

Hier gelangen Sie zum Internetauftritt der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien und St. Willibrord sowie der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, unseren Bauträgern.

Zuständiges Jugendamt

Hier gelangen Sie zum Internetauftritt der Kreisverwaltung Ahrweiler, unter der das zuständige Jugendamt des Landkreises Ahrweiler ansässig ist.

Weiteres: