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Katholische Kita Im Prälatengarten Bendorf-Sayn

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  • Was uns leitet
  • Wie wir arbeiten
  • Weitere Informationen

Kontaktdaten

Standortleitung: Simone Stoffels

Abteistr. 98
56170 Bendorf-Sayn
Tel.: 026 22 / 53 45
Fax: 026 22 / 921 645
kita-praelatengarten(at)kita-ggmbh-koblenz.de

Öffnungszeiten

07:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Betreuungsangebot

Altersgrenzen (Aufnahmen von/bis)1 - 6 Jahre
Plätze insgesamt65
     Plätze für Kinder unter zwei3
     Plätze für Kinder von zwei bis Schuleintritt62
     Plätze für 1. bis 4. Schuljahr0
     Ganztagsplätze31

UNSER CHRISTLICHES LEITBILD

Vor jeder Wissensvermittlung steht das persönliche Gottes- und Menschenbild, dass jede Erzieherin hat und weitergibt. Beide sind geprägt durch unsere eigene Erziehung und das, was wir als Erwachsene daraus gemacht haben. Unser Umgang mit den Kindern vermittelt ihnen indirekt: So ist Gott und so ist der Mensch. Dadurch entsteht ganz unbewusst ein Gottes- und Menschenbild.

Unser Anliegen ist es, den Kindern positive Erfahrungen zu vermitteln. Sie sollen spüren:
Es ist gut, dass es mich gibt.
Ich bin so angenommen, wie ich bin.
Ich bin für andere wichtig.
Ich bin geliebt.

Die Kinder sind durch ihr „Kindsein“ noch näher am Ursprung des Lebens. Sie haben Fähigkeiten, die uns Erwachsenen leider oft verloren gegangen sind. Sie können noch staunen. Sie sind im positiven Sinne neugierig. Sie haben fast grenzenloses Vertrauen. Sie verfügen über eine Menge Fantasie und können sich völlig ins Spiel vertiefen. Sie haben noch einen direkten Bezug zu ihren Gefühlen und können sie spontan ausdrücken. Vor allem haben sie uns Erwachsenen voraus, dass sie ganz und gar in der Gegenwart leben. Wir wollen ihnen helfen, diese Fähigkeiten zu erhalten und zu erweitern. Stilleübungen, Anschauungen, Fantasiereisen, Mandala malen, meditative Naturerfahrungen und ähnliche Angebote haben dieses Ziel vor Augen.

Unser pädagogischer Alltag wird von sieben Leitsätzen geprägt.

1. KINDER
Als Gemeinschaft bewegen wir uns mit den Kindern in einer vertrauensvollen Beziehung, die es den Kindern in ihrer Individualität ermöglicht ihrer Selbstneugierde nachzugehen und sich somit bedürfnisorientiert zu entwickeln und bilden. Grundlegend ist dabei die Achtung und Wahrung der Kinderrechte für alle.

2. ELTERN

Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen ihrer Kinder. Wir bewegen uns mit ihnen in einer konstruktiven Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, indem wir stets als Ansprechpartner da sind. Dabei leitet uns die Achtung und Wertschätzung der jeweiligen individuellen Lebenslagen unserer Familien.

3. TEAM

Geleitet durch unseren pastoralen Auftrag und durch die Reflektion unseres pädagogischen Handelns bleiben wir als qualifiziertes Team mit (seinen) individuellen Persönlichkeiten in Bewegung. Dabei bilden Empathie, das Bewusstsein unserer Vorbildfunktion sowie die Orientierung an den individuellen Lebenslagen unserer Familien den Grundstein unserer Handlungen.

4. LEBEN UND GLAUBEN

Unsere Kita ist ein Ort der Begegnung welcher Leben und Glauben, in einer vertrauensvollen Atmosphäre miteinander verbindet. Durch unsere christliche Haltung bewegen wir uns friedlich und respektvoll in einer interreligiösen Gemeinschaft. (Dabei bieten wir Raum den christlichen Glauben kennenzulernen, zu erleben und zu leben. Zugleich berücksichtigen und wertschätzen wir andere Religionen und Kulturen.)

5. ORT VON KIRCHE

Gemeinsam bewegen sich Kita und Kirchengemeinde in ihrem Sozialraum. Wir sind ein Ort von Kirche, der Menschen Begegnungen ermöglicht, in dem Glaube gelebt und gefeiert wird, Traditionen weitergegeben werden und wo man eine tragende Gemeinschaf erlebt.

6. VERANTWORTUNG VON TRÄGER UND LEITUNGEN

Gemeinsam mit unserem Träger setzen wir Prozesse in Bewegung und bleiben in ständiger Weiterentwicklung. Mit und durch unseren Träger erhalten wir persönliche, organisatorische und fachliche Unterstützung und eine qualifizierte Beratung.

7. WEITERENTWICKLUNG UND ZUKUNFTSICHERUNG

Durch unser Qualitätsmanagement sind wir im Hinblick auf Weiterentwicklung und Zukunftssicherung in stetiger Bewegung. In diesen Prozess der Zukunftsorientierung sind neben Träger, Leitung und Team auch Kinder und Eltern, sowie Fachberatung und pastorale Begleitung eingebunden.

UNSER PÄDAGOGISCHER ANSATZ

Der Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit richtet sich nach dem situationsorientierten Ansatz. Das bedeutet: Im Zentrum steht das Kind mit seiner eigenen Persönlichkeit, seinem Entwicklungsstand, seinen Bedürfnissen und den Themen, die es gerade beschäftigen.
Somit wird die Lebens- und die Alltagssituation der Kinder und die Situation der Einrichtung zum Bezugspunkt unserer Arbeit. Erst wenn klar ist, wie wir Kinder sehen, kann ein Zusammenhang zu unseren Zielsetzungen in der Arbeit hergestellt werden.
Wir sehen das Kind von Beginn an als eigenständige Person mit all seinen Stärken, Schwächen und Besonderheiten. Es wächst und lernt mit allem, was es tut. Wir bieten dem Kind die Möglichkeit, aktiv nach seinen Bedürfnissen zu lernen. In der Auseinandersetzung mit anderen Menschen und ihrer Umwelt üben Kinder Muster ein, die ihnen in ihrem täglichen Tun helfen, die Bedeutung vieler Dinge zu erschließen. Deshalb sind Situationen wie zum Beispiel Singen, Toben, Langweilen, Streiten oder Matschen, die sie bei uns täglich erleben können, für die Kinder richtige „Lernstunden“.
Das Kind ist von Geburt an kompetent und zeigt ganz natürlich sein Interesse und seine Neugierde an seiner Welt. Seine Fähigkeiten und sein Wissen entwickeln sich dann besonders gut, wenn es die Möglichkeit hat, selbstständig Erfahrungen zu sammeln.
Bei uns werden die Kinder nicht bevormundet oder belehrt. Stattdessen haben wir einen Rahmen mit Ritualen und Regeln geschaffen, in dem sich die Kinder zurechtfinden. Dabei werden sie auch motiviert, selbst Lösungen für Probleme und Fragen zu entwickeln, frei nach dem Leitsatz der Montessoripädagogik „Hilf mir, es selbst zu tun“.
Wir sehen uns als Lernbegleiter, Unterstützer, Ratgeber, Motivator und Tröster. Dabei begegnen wir den Kindern auf Augenhöhe, mit Achtung und Wertschätzung. Zudem sind wir uns bewusst, dass wir als Vorbilder Verantwortung für ihr und unser Handeln haben.
Wir arbeiten mit allen Kindern und können durch intensive Beobachtung das Verhalten und den Entwicklungsstand der Kinder erfassen. Hier steht unser Team in ständigem Austausch miteinander, unter anderen in unseren wöchentlichen Teamsitzungen.
Dabei orientiert sich unsere Arbeit and den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen sowie den gesetzlichen Vorgaben des Kindertagesstättengesetzes von Rheinland-Pfalz.

 

WIR ARBEITEN „OFFEN“

Was bedeutet das? Es heißt, dass es keine einzelnen geschlossenen Gruppen gibt. Stattdessen finden die Kinder in unserer Kita gruppenübergreifende Angebote und Funktionsräumen mit inhaltlichen Schwerpunkten wie etwa die Puppenecke, den Bauraum oder den Experimentierraum .
Die offene Arbeit
bietet den Kindern den Raum, soziale Kontakte nach ihren Wünschen zu knüpfen,
ermöglicht es ihnen, ihre eigenen Bedürfnisse mit denen von anderen zusammenzubringen,
fördert die Entscheidungsmöglichkeiten der Kinder,
kommt dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen,
ermöglicht ein ungestörtes Spiel,
bietet Rückzugsmöglichkeiten,
gibt ihnen die Freiheit, sich in allen Räumen bewegen und entfalten zu können,
fördert die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein.

Durch das offene System werden die Kinder also in vielfältiger Weise gefördert und gefordert. Sie haben die Möglichkeit, ihren Interessen, ihrem Forschungsdrang sowie ihren Bedürfnissen nachzugehen und Angebote anzunehmen, die ihrem Entwicklungsstand entsprechen. Was sie tun und wann sie es tun, entscheiden sie selbst.
Wir Erzieherinnen geben den Kindern als feste Bezugspersonen die Sicherheit, um Schritt für Schritt selbstbestimmt und im eigenen Entwicklungstempo die gesamte Einrichtung erobern. Dabei haben wir Vertrauen in das Kind, stärken sein Selbstbewusstsein und befähigen es zum eigenständigen Handeln. Wir sehen uns als Begleiter der Kinder auf ihrem individuellen Entwicklungsweg. Die Kernfragen unseres pädagogischen Handelns sind hierbei:

  • Wie geht es dem einzelnen Kind?
  • Kann es sein „Kindsein“ angemessen leben?
  • Wo braucht es mich? Wo braucht es mich nicht?. 

Dabei gehen wir davon aus, dass Kinder uns zeigen, was sie brauchen. Eine solche Grundhaltung ist von entscheidender Bedeutung. Denn dadurch werden die vielfältigen verbalen sowie nonverbalen Ausdrucksmuster der Kinder beachtet, um die individuellen kindlichen Bedürfnisse zu erkennen und zu berücksichtigen.
Eine offene Arbeit setzt eine offene Haltung voraus. Diese Haltung wird im Miteinander zwischen Kindern, Kolleginnen, Eltern, dem Träger und anderen Netzwerkpartnern (z.B. Jugendamt, Grundschulen) bestimmt.

 

FUNKTIONSRÄUME

Unsere Kita ist in unterschiedliche Funktionsräume aufgeteilt. Das heißt, nicht jeder Raum gleich ausgestattet ist, sondern bietet passend zum Schwerpunkt eine besondere Vielfalt an Materialien.
Innerhalb unseres offenen Konzepts erfolgt die Betreuung unserer Kinder unter drei Jahren zunächst in der unteren Etage, der vier Erzieherinnen zugeteilt sind. Der Bereich ist auf die Bedürfnisse der Kinder unter drei Jahren abgestimmt und dementsprechend eingerichtet.
In der Puppenecke, die sich ebenfalls unten befindet, besteht die Möglichkeit, dass die Kinder ihre täglichen Erfahrungen im Rollenspiel vertiefen und verarbeiten. Dadurch kommt es zu einer verstärkten Kommunikation unter den Kindern, die so ihre Sprachkompetenz spielerisch erweitern und fördern. Dazu haben die Kinder die Möglichkeit durch vielfältige Materialangebote in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen.
Die obere Halle ist aufgeteilt in verschiedene Bereiche:
Im Malbereich haben die Kinder die Möglichkeiten des bildnerischen Gestaltens, der textilen Arbeit und des Bastelns. Dafür stehen den Kindern viele verschiedene Materialien zur Verfügung. Hinzu kommen ein Bauteppich, eine Leseecke, unsere Bibliothek und die Ecke mit den Lern- und Bildungsdokumentationen.
Im Bewegungsraum befinden sich eine Turnbank zum Balancieren, Turnmatten, Decken, Kissen und Turnelemente in unterschiedlichen Formen und Größen.
Im Bauraum können die Kinder durch Konstruieren mit unterschiedlichen magnetischen und nichtmagnetischen Bauelementen ihre feinmotorischen Fähigkeiten weiterentwickeln.
Der Experimentierraum bietet den Kindern vielfältige Sinnesspiele sowie Materialien, die zum Forschen und Entdecken anregen.
Unser Außengelände wird zu jeder Zeit und bei fast jedem Wetter genutzt. Es bietet den Kindern verschiedenste Bewegungsmöglichkeiten.
Unsere Kindertagesstätte verfügt über einen Schlafraum, der entsprechend ausgestattet ist und jedem Kind einen festen Schlafplatz bietet.
Der Essraum ist für alle Kinder gut erreichbar. Neben zwei Tischen mit insgesamt zehn Plätzen befindet sich dort eine Anrichte in Kinderhöhe. Teller, Becher und Besteck sind dort vorhanden und dürfen von den Kindern eigenständig genutzt werden.
Wir bieten den Kindern viele Möglichkeiten, ihr Frühstück oder ihren Nachmittagssnack frei zu gestalten. Hierbei trauen wir ihnen auch den Umgang mit Mikrowelle und Toaster zu. Die Vorsicht der Kinder beim Umgang mit den Elektrogeräten und ihre Fähigkeit zum Einschätzen der möglichen Verbrennungsgefahr gibt uns die Bestätigung, den Kindern auch diese „gefährlicheren“ Dinge zuzutrauen. So fördern wir auch hier die Selbstständigkeit der Kinder.
Im Windfang und im Eingangsbereich unserer Einrichtung gibt es eine Vielzahl von Informationswänden für die Eltern. Zum Beispiel Hinweise zum Elternausschuss und Förderverein, aktuelle Termine, aktueller Essensplan.
Fotos von verschiedenen Festen, Ausflügen, Projekten und Aktivitäten gestalten den Treppenbereich. Dort können Eltern und Kindern gemeinsam in Ruhe die Bilder anschauen und darüber sprechen.

Ein Tag in der Kita

Ab 7 Uhr können die Kinder in unsere Kita kommen. Wir empfangen die Kinder, bereiten das Frühstück zu, tauschen uns untereinander aus und sprechen mit den Eltern. Wenn das Kind angekommen ist, nimmt es seinen Magneten von der Tafel „zuhause“ und hängt diesen an die Tafel des Raums, indem es spielen möchte. Oder es startet erst einmal mit einem gemütlichen Frühstück in den Tag.
Zwischen 8 und 9 Uhr treffen weitere Erzieherinnen ein, sodass ab diesem Zeitpunkt alle Bereiche besetzt sind. Alle Räume der Kita ebenso wie das Außengelände stehen den Kindern zum freien Spiel zur Verfügung. Die Kinder können frei entscheiden, wo, mit wem, wie lange und was sie spielen möchten.
Auf dem Außengelände dürfen bis zu zehn Kinder alleine spielen. Hierbei achten die Erzieherinnen jedoch darauf, welche Kinder bereits von der Entwicklung und vom Vertrauen her dazu in der Lage sind. Die Erzieherin, die die Aufsicht im Hallenbereich hat, übernimmt gleichzeitig die Aufsicht für das Außengelände. Um 9 Uhr beginnen wir gemeinsam den Tag mit unserer Morgenrunde.
Vor dem Mittagessen deckt der Tischdienst den Tisch. Um 11:30 Uhr wird zum Mittagessen geklingelt. Es wird ein gemeinsames Tischgebet gesprochen. Nach dem Essen räumt jedes Kind eigenständig seinen Platz auf und bereitet sich auf das Ruhen vor. Die jüngeren Kinder haben nach Absprache die Möglichkeit, bei uns ihren Mittagsschlaf zu halten.
Um 14 Uhr endet die Betreuungszeit für die Teilzeitkinder. Wir bitten alle Eltern, die eine Teilzeitbetreuung nutzen, ihre Kinder pünktlich abzuholen, da unser Personal nach 14 Uhr nur noch entsprechend der Ganztagesplätze aufgestellt ist.
Zwischen 14:30 und 15:30 Uhr bieten wir den Tagesstättenkindern einen Nachmittagssnack und begeben uns im Anschluss daran zurück ins Freispiel. Mit der Abholung der letzten Kinder endet um 16:30 Uhr der Kita-Tag.

 

ESSEN UND GETRÄNKE

Den Kindern steht jeden Tag ein reichhaltiges Frühstücksbuffet zur Verfügung. Hierbei können sie sich ihr Frühstück frei zusammenstellen und aus Lebensmitteln wie Brot, Obst, Gemüse, Butter, Marmelade, Frischkäse, Wurst oder Käse auswählen.
Das Brot wird frisch in der Bäckerei Herres in Heimbach-Weis gekauft. Außerdem sind wir am EU-Projekt Schulobst beteiligt und bekommen jede Woche frisches Obst geliefert. Einmal in der Woche kommt auch über das Projekt Biokiste Gemüse, das den Kindern frisch angerichtet wird.
Zum Trinken bieten wir Sprudelwasser, stilles Wasser und verschiedene Teesorten an.
Für das leibliche Wohl beim Mittagessen sorgt unserer Essenslieferant Apetito. Das Mittagessen wird tagesgenau abgerechnet und per Lastschriftverfahren von der Kita eingezogen. Bei Krankheitsfällen, Urlaub oder ähnlichem melden Sie ihr Kind bitte bis 9 Uhr vom Mittagessen ab.
Am Nachmittag ist der Essraum für die Tagesstättenkinder nochmals geöffnet. Wir stellen einen kleinen Imbiss bereit oder bereiten gemeinsam für und mit den Kindern einen Nachmittagssnack zu.

 

BEITRÄGE

Die monatliche Verpflegungspauschale beträgt

Ganztagsplatz                                                          17,- €
Teilzeitplatz                                                               14,- €

Aus diesem Geld werden Ausgaben für Frühstück und Getränke, Geburtstagsfeier usw. beglichen.
Pro Mittagessen berechnen wir zusätzlich 3,-€. (Hier gibt es Möglichkeiten der Bezuschussung)

 

FREISPIEL

Dem Freispiel kommt in der Entwicklungspsychologie eine große Bedeutung zu. Daher verbringen die Kinder unserer Einrichtung auch den größten Teil ihres Kita-Tages im Freispiel.
Im ursprünglichen Sinne meint diese Bezeichnung des Spiels „sich frei zu spielen“ von Spannungen, Eindrücken, Ängsten und dem alltäglich Erlebtem. Ein gutes Spiel gelingt nur in einer entspannten, frohen und vertrauensvollen Atmosphäre.
Wir verstehen unter Freispiel die Zeit, in der die Kinder mit ihren selbst gewählten Spielpartnern ihren eigenen Interessen, Wünschen und Bedürfnissen nachgehen. Das Freispiel bietet den Kindern viele Lernsituationen. Dazu gehören sowohl die eigenen Überlegungen, mit wem sie spielen, was sie spielend und wo sie spielen möchten, als auch das Treffen von Absprachen und Regeln, die sie selbst vereinbaren und deren Einhaltung sie kontrollieren müssen.
Der soziale Bereich wird dabei ebenso beansprucht wie der kognitive. Das Freispiel ist ein umfangreiches Lernfeld, indem spielerisch Durchsetzungsvermögen, Persönlichkeitsstärkung, Kompromissbereitschaft, Rücksichtnahme, Eigenkompetenz und vieles mehr eingeübt werden können.
Wir Erzieher sprechen uns über die Zuständigkeiten der einzelnen Funktionsräume ab. Somit haben wir jeden Funktionsraum im Blick.
Die Kinder sollen nicht das Gefühl haben, unter ständiger Beobachtung zu stehen, und die Möglichkeit haben, sich frei zu bewegen. Deshalb können sie auch hin und wieder für eine kurze Zeit ohne Aufsicht sein. Darüber hinaus haben wir die Gesamtsituation immer im Blick und können somit die Spielgruppen in den Funktionsräumen einschätzen und passend agieren sowie reagieren.
Damit das Freispiel und die damit verbundene Wahl des Funktionsraums reibungslos ablaufen kann, müssen Kindern und Erzieher wissen, wo gespielt werden kann und welcher Raum gerade mit anderen Kindern besetzt ist. Dafür hängen in der großen Halle Magnettafeln mit Punktesystem. Jedes Kind hat einen eigenen Magneten mit eigenem Foto. Die unterschiedlichen Funktionsräume sind ebenfalls mit einem Foto des Raums. Unter jedem Foto befinden sich Punkte, die zeigen, wie viele Kinder gleichzeitig in diesem Raum spielen dürfen. Die Kinder hängen ihren Magneten um, wenn sie einen Raum wechseln. Dank der Punkte können sie sehen, wo noch freie Plätze zum Spielen sind. Außerdem sehen sie, in welchem Raum ihre Freunde gerade spielen.

 

DER STARTERBEREICH

Unter Berücksichtigung erziehungswissenschaftlicher Erkenntnisse und den bestehenden Rahmenbedingungen unserer Einrichtung erfolgt die früheste Aufnahme mit 12 Monaten.
Innerhalb unseres offenen Konzeptes werden Kinder unter drei Jahren zunächst im Starterbereich betreut. Diesem Bereich sind immer vier feste Erzieher zugeteilt. Die Funktion des Starterbereichs ist die Aufnahme und Eingewöhnung in die Kita. Der Raum ist auf die Bedürfnisse der Kinder unter drei Jahren abgestimmt und dementsprechend eingerichtet.
Mit der Zuordnung der Kinder im Starterbereich erfolgt zugleich die Zuordnung der Garderobe.
Ist das Kind in der Einrichtung eingewöhnt, erschließt es sich Schritt für Schritt die gesamte Einrichtung je nach eigenem Zutrauen und Tempo. Dadurch erfolgt der Übergang in das offene Konzept individuell je nach Entwicklungsstand des Kindes.
Der Übergang aus dem Starterbereich in die komplette Kita erfolgt über
die Teilnahme an der Morgenrunde bei den älteren Kindern,
durch die Altersmischung in den Funktionsräumen,
Erkunden der Angebote in den Funktionsräumen,
das Beobachten der anderen Kinder, ihrer Interessen und Bedürfnisse,
Teilnahme am Mittagessen im Ü3-Bereich und
die Ruhephasen, die gemeinsam gestaltet werden.
Der Übergang ist abgeschlossen mit der neuen Zuordnung der Eigentumsschublade und der Garderobe.

 

DIE EINGEWÖHNUNG

Diese Information bezieht sich auf die Aufnahme der ein- bis dreijährigen Kinder in unserer Einrichtung. Bei älteren Kindern besprechen wir im Vorfeld individuell die Aufnahmebedingungen.
Vor der Eingewöhnung werden die Eltern in einem persönlichen Gespräch mit der Bezugserzieherin und Leitung über alle organisatorischen Dinge informiert und die Einrichtung mit ihrem Konzept vorgestellt. Im Erstgespräch mit den Bezugserzieherinnen wird auch die Eingewöhnungsphase individuell besprochen. Hier geht es zum einen um das gegenseitige Kennenlernen, zum anderen werden in diesem Gespräch wichtige Inhalte (Vorlieben des Kindes, bekannte Rituale, mögliche Ängste, Dauer der Eingewöhnung sowie das Verhalten des begleitenden Elternteils während der Eingewöhnungstage) besprochen und schriftlich festgehalten.

UNSER EINGEWÖHNUNGSMODELL

Grundphase 1. bis 3. Tag:
Eltern sind die ganze Zeit voll anwesend
Dauer der Besuchs an diesen Tagen maximal zwei Stunden
Beziehungsaufbau zwischen Eltern und Bezugserzieherin
viele intensive und offene Gespräche schaffen Vertrauen zwischen Bezugserzieherin und Eltern
eine vertrauensvolle Beziehung zu den Eltern spürt auch das Kind
behutsamer Bindungsaufbau zwischen Bezugserzieherin und Kind
täglicher Austausch der Erzieherin mit den Eltern (Wie läuft es? Ausblick für den nächsten Tag?)
Pflegerische Arbeiten werden von den Eltern in der Anwesenheit der Bezugserzieherin durchgeführt
Kontakt zum Kind wird von der Bezugserzieherin langsam aufgebaut
Erster Ablösungsversuch ab dem vierten Tag bzw. je nach Offenheit / Vertrautheit des Kindes zur Erzieherin
Bezugserzieherin nimmt die Interessen und Neugierde des Kindes wahr
Bezugserzieherin nähert sich dem Kind und versucht erste Ablösung
hierfür nutzt die Erzieherin die Neugierde und die Interessen des Kindes
Erzieherin kommuniziert mit Kind und verlässt mit ihm den Raum, um den Interessen des Kindes nachzugehen, z.B. Frühstück, Autoteppich, Kletterhaus...
Die weiteren Schritte entscheiden sich je nach dem, wie die ersten Ablöseversuche verlaufen. Weint das Kind, werden die Eltern direkt wieder aufgesucht und die Grundphase verlängert. Lässt sich das Kind darauf ein, werden die Abstände der Trennung allmählich verlängert.
Erzieherin und Kind kehrt immer später wieder zum Elternteil zurück
Erzieherin wickelt das Kind, Eltern gehen bei Bedarf mit
beim Einrichten des Schlafplatzes werden Elternteil, Kind, Bezugserzieherin und bei Gelegenheit auch ein anderes Schlafkind mit einbezogen
Pflegerische Arbeiten werden von der Bezugserzieherin durchgeführt
Erste Verabschiedung, abhängig von Vertrautheit und Offenheit des Kindes zur Erzieherin, spätestens jedoch nach zwei Wochen:
Eltern verabschieden sich vom Kind und verlassen die Einrichtung
Abschiednehmen ist wichtig, nicht wegschleichen
Festlegen eines gemeinsamen Abschiedsrituals
Rituale, Übergangsobjekte und telefonische Erreichbarkeit der Eltern sind für das Kind von großer Bedeutung.
Lässt sich das Kind gut auf die neue Situation ein, zeigt sich das in Folgendem:
Es lässt sich nach dem Abschied von der Erzieherin beruhigen und trösten
Es interessiert sich nach der Trennung für seine Umgebung, erkundet sie und kommuniziert
Es toleriert die Abwesenheit der Eltern für ca. zwei Stunden
Lässt sich das Kind dagegen nur zögerlich auf die neue Situation ein, wird die Abwesenheit der Eltern langsam und schrittweise gesteigert: Am ersten Tag sind die Eltern für 30 Minuten abwesend, an den Folgetagen wird die Abwesenheit jeweils um 30 Minuten verlängert.
Schlussphase: Die Eingewöhnung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn das Kind sich beim Abschied von den Eltern und anderem Kummer von der Bezugserzieherin trösten und beruhigen lässt. Noch für die nächsten zwei Wochen sollen die Eltern möglichst kurzfristig erreichbar sein, um das Kind notfalls abzuholen oder in der Einrichtung zu beruhigen.
Die letztliche Entscheidung, wie lange die Eingewöhnung dauert, fällt immer abhängig vom Maß der Vertrautheit des Kindes mit der Einrichtung und Vorerfahrungen mit Fremdbetreuung. Wir stellen uns dabei immer auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder ein.

 

PROJEKTARBEIT

Zu bestimmen Jahreszeiten oder Anlässen, aber auch zu Themen, die von den Kindern selbst kommen, entstehen gemeinsam Projekte. Auch hier ist der „situationsorientierte Ansatz“ ganz wichtig, also die Frage, was braucht das jeweilige Kind gerade und was sind seine Interessen? Das Erkennen der Interessen und Bedürfnisse der Kinder ist der erste Schritt, der zu einem Projekt hinführt.
Von Beginn an sind die Kinder am Projekt beteiligt. Von der Auswahl der Themen über die Planung bis hin zur konkreten Umsetzung werden ihre Ideen und Wünschen miteinbezogen. Am Ende eines Projekts sprechen wir gemeinsam noch einmal darüber: „Was haben wir gemacht? Was gefällt uns daran besonders? Und was gefällt uns vielleicht nicht?“ Die Meinung der Kinder und die Möglichkeit, sie zu äußern, ist von zentraler Bedeutung. Wie lange ein Projekt dauert und was genau gemacht wird, hängt vom Thema, den pädagogischen Zielen und den Interessen der Kinder, Erzieherinnen und Eltern ab.
Auf diesem Weg ist bereits eine ganze Reihe von Projekten entstanden. z. B. die Gespensterstunde, das Brandschutzprojekt, ein Theaterprojekt und vieles mehr.

 

KITA- INFO- APP (Stay Informed App)

Über die Kita- Info- App werden Sie von uns über alle Neuigkeiten rund um die Kita informiert. Darin finden Sie neben aktuellen Terminen zum Beispiel Berichte über Feste und Feiern, unser pädagogisches Angebot oder personelle Veränderungen.
Wir bemühen uns, möglichst vorausschauend zu planen. Wenn während des Jahres weitere Termine dazukommen, werden diese in den Kalender der App eingefügt. Bitte schauen Sie daher regelmäßig auf die Terminübersicht, damit Sie keine Änderungen verpassen.

 

ZUKÜNFTIGE SCHULKINDER

Jeweils nach den Sommerferien beginnen wir damit, gemeinsam mit den zukünftigen Schulkindern, die im kommenden Sommer eingeschult werden, das letzte Kita-Jahr zu gestalten. Hierbei geht es uns nicht darum, Lerninhalte, die in der Grundschule vermittelt werden, vorwegzunehmen. Vielmehr sehen wir es als unsere Aufgabe, die Basiskompetenzen der unterschiedlichen Bereiche (z.B. Sprache, Sozialverhalten, Motorik) zu fördern, damit die Kinder in der Schule – und darüber hinaus – selbstständig Lerninhalte erfassen und umsetzen können. Diese Kompetenzen bilden den Grundstock für die Schulfähigkeit und einen erfolgreichen Schulstart, Durch die gemeinsame Arbeit mit den zukünftigen Schulkindern können wir die Kinder bei dieser Entwicklung gezielt beobachten.
Außerdem wird in den gemeinsamen Schulstartprojekten die Gruppenzugehörigkeit der angehenden Schulkinder gefördert und die Freude auf den Schulstart unterstützt. Schwerpunkt bei all dem ist, den Übergang von der Kita in die Grundschule zu erleichtern.
Wir begleiten die Kinder bei den wichtigsten Themen, die ab ihrem Schuleintritt auf sie zukommen. Das sind beispielsweise Verkehrserziehung und das Kennenlernen des Schulweges, der Schulräume und der Unterrichtsstruktur. Während der gesamten Zeit werden die Kinder in die Planung und Durchführung miteinbezogen.

ZUSAMMENARBEIT MIT DER GRUNDSCHULE

Für einen guten Übergang von der Kita in die Grundschule ist auch der gemeinsame Austausch zwischen den Erzieherinnen und den Lehrerinnen und Lehrern der Grundschule sehr wichtig. So können gegenseitige Erwartungen und Anforderungen klar definiert und gemeinsame Aktionen geplant werden.

So besuchen die zukünftigen Schulkinder zum Beispiel die Grundschule, außerdem gibt es einen gemeinsamen Wander- und einen Lesetag.

 

ZUSAMMENARBEIT MIT DEN ELTERN

Elternarbeit nehmen wir sehr wichtig. Wir haben immer ein offenes Ohr für unsere Familien. Im Alltag wie auch bei Festen und Feiern sind unsere Eltern in unserer Einrichtung immer herzlich willkommen. Damit möchten wir unseren Familien täglich die Gelegenheit geben, sich in der Kita mit anderen Eltern und den Erzieherinnen auszutauschen.

ELTERNGESPRÄCHE

Den Eltern unserer Einrichtung bieten wir während der gesamten Kitazeit Entwicklungsgespräche an. Dazu laden wir sie jährlich im Geburtsmonat ihres Kindes ein. Aber auch zwischendurch nehmen wir uns Zeit für die Belange und Fragen unserer Familien.
Inhalte des Entwicklungsgespräches können sein:
Einschätzung und Beurteilung des aktuellen Entwicklungsstandes des Kindes durch die Eltern
Informationen aus dem Entwicklungsbericht für die Eltern
gemeinsamer Austausch
Treffen von Vereinbarungen  

Zusätzlich zu den Entwicklungsgesprächen sind uns in unserer Einrichtung Gespräche zwischen „Tür und Angel“ sehr wichtig. Während der Bring- und Abholzeit haben wir und Sie die Möglichkeit für gegenseitigen Austausch und Information. Wir möchten gegenseitiges Vertrauen schaffen, damit Sie uns mit gutem Gefühl als Partner in der Erziehung Ihres Kindes ansehen können.

ELTERNAUSSCHUSS

Einmal im Jahr können sich alle Eltern an der Wahl des neuen Elternausschusses beteiligen. Schwerpunkt ist, die Zusammenarbeit zwischen Familien und Kita zu unterstützen. Etwa viermal im Jahr setzt sich das gewählte Gremium zum Gedankenaustausch und zu Planungszwecken mit der Leitung und einer Vertreterin des Kita-Teams zusammen. Hier werden Termine abgestimmt, Themen im Bezug auf Bildungs- und Erziehungsarbeit besprochen, Wünsche aus der Elternschaft vorgetragen u.v.m. Gemeinsam mit dem Förderverein (und dem Kita-Team) werden Feste und Feiern tatkräftig mitgeplant und durchgeführt.
Neben der Tätigkeit im Vorsitz dieses Ausschusses freuen wir uns immer über eine offene und gute Zusammenarbeit mit Ihnen.
Die Ansprechpartner entnehmen Sie bitte der Pinnwand „Elternausschuss“ im Flur.

FÖRDERVEREIN

Seit 2005 wird unsere Einrichtung durch einen Förderverein unterstützt, zu dem sich engagierte Eltern zusammengeschlossen haben. Vereinszweck ist die tatkräftige und materielle Unterstützung, die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Eltern, Elternausschuss, dem Träger und der Öffentlichkeit sowie die Verwaltung öffentlicher Spenden.
So wird zum Beispiel durch diverse Aktionen Geld für die Kita gesammelt. Diese Einnahmen haben dem Förderverein unter anderem die Anschaffung des Klettergerüsts, einer neuen Küche, neuen Laufrädern und einer neuen Schaukel ermöglicht.
Zudem setzt sich der Förderverein aktiv für die Werbung neuer Mitglieder ein. Um sich möglichst präsent zu zeigen, veranstaltet er über das Jahr zahlreiche Aktionen wie das Eltern-Kind-Zelten, Adventaufführungen für die Kinder und das aktive Mitgestalten von Festen. All diese Veranstaltungen zeichnen die Arbeit und das Engagement des Fördervereins aus.
Über zahlreiche Mitglieder freuen wir uns sehr! Weitere Informationen und Anmeldungen erhalten Sie in unserer Einrichtung oder beim Vorstand. Ansprechpartner und Mitgliedsantrag entnehmen Sie bitte der Pinnwand „Förderverein“ im Flur.
Unsere Zusammenarbeit gestaltet sich u.a. mit Einrichtungen der Gesamteinrichtung Vallendar, den Einrichtungen der Pfarrseelsorge, dem Dekanat, der Stadt Mayen-Koblenz und Bendorf, Vereinen, Fachberatung, Jugendamt, Gesundheitsamt, Bezirksregierung und mit vielen anderen Einrichtungen.

Förderverein

Hier gelangen Sie zum Internettauftritt des Fördervereins der Kindertagesstätte Im Prälatengarten „Abtei Frischlinge“ e.V.

Anmeldeportal

Hier gelangen Sie zum Anmeldeportal für unsere Kita.

Gesamteinrichtung

Hier gelangen Sie zur Bürogemeinschaft Urmitz, unter der Sie die zuständige Gesamteinrichtung Bendorf/Vallendar finden.

Bauträger

Bauträger ist die katholische Kirchengemeinde Maria Himmelfahrt Sayn.

Zuständiges Jugendamt

Hier gelangen Sie zum Internetauftritt der Kreisverwaltung Mayen Koblenz, unter der das zuständige Jugendamt des Landkreises Mayen-Koblenz ansässig ist.

Weiteres: