Zum Inhalt springen

Katholische KiTa gGmbH Koblenz trifft sich zur Gesellschafterversammlung :Neuen Herausforderungen durch Weiterentwicklung begegnen

Design ohne Titel
Datum:
3. Nov. 2026

Glees. Die diesjährige Gesellschafterversammlung der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz, zu der sich kürzlich der Aufsichtsrat, die Gesellschafter und die Geschäftsführung trafen, stand ganz im Zeichen der Veränderung und Weiterentwicklung.

 

Domkapitular Matthias Struth, Leiter des Bereichs Kinder, Jugend, Bildung im Bischöflichen Generalvikariat im Bistum Trier und Aufsichtsratsvorsitzender, führte mit seinem Bericht in die Veranstaltung ein und würdigte die Arbeit des ehemaligen Aufsichtsratsmitglieds Georg Binninger. Binninger saß seit der Gründung der drei Katholischen KiTa gGmbHs im Bistum Trier vor 25 Jahren als Leiter des Steuerungsbüros für katholische Kindertageseinrichtungen im Aufsichtsrat und hat die Arbeit der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz wesentlich geprägt und stetig vorangebracht. „Das Ausscheiden von Georg Binninger ist für uns als Aufsichtsrat und auch für drei Katholischen KiTa gGmbHs im Bistum Trier ein wesentlicher Einschnitt.“ Die personellen Veränderungen im Aufsichtsrat in den vergangenen Jahren seien eine Herausforderung gewesen, die Zusammenarbeit aber nichtsdestotrotz stets gut und vertrauensvoll. Er stellte die katholischen Kitas als starke und profilierte Orte heraus, in denen Kinder gut aufwachsen und fürs Leben lernen und Demokratiebildung und Integration gelebt werden. Dies sei bei Besuchen des Aufsichtsrats in einigen Einrichtungen sehr deutlich geworden.

Georg Binningers Nachfolge als Leitung der Abteilung Kindertageseinrichtungen im Bistum Trier hat Kerstin Knopp zum 01.07.2026 übernommen. Zuvor war sie in ihrer Funktion als Leiterin der Abteilung Kindertageseinrichtungen im Diözesan Caritasverband gleichzeitig Leiterin im Steuerungsbüro für Katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Trier und damit auch im Aufsichtsrat der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz tätig. Sie schilderte die Erfahrungen aus ihrer rund einjährigen Zusammenarbeit im Aufsichtsrat. Die Zeit sei intensiv und von vielen neuen Aufgaben geprägt gewesen. Dabei sei ihr deutlich geworden, dass auf allen Ebenen professionell und mit hohem Engagement gearbeitet werde. Gemeinsam erkenne man bei der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz und dem Bistum Trier Entwicklungen, gehe neue Herausforderungen an und werde tragfähige Lösungen für sie finden.

Gino Gilles, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender dankte Georg Binninger für seinen 25-jährigen Einsatz im Aufsichtsrat der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz, der Geschäftsführung für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr und allen Mitarbeitenden in den Kitas für ihr tägliches Engagement.

Zentrale Themen der Arbeit der Geschäftsführung waren im vergangenen Jahr der Ausbau der Arbeitgebermarke „WIR-Gemeinsam stark für Kinder“ und damit die Weiterentwicklung der internen und externen Kommunikation, strukturelle Veränderungen auf der Führungsebene der Bürogemeinschaften und der Rückgang der Kinderzahlen, der auch in den kommenden Jahren eine Herausforderung für die Gesellschaft darstellen wird. Kerstin Naunheim, pädagogische Geschäftsführerin der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz, betonte, dass vor dem Hintergrund der rückläufigen Kinderzahlen die Steigerung der Qualität in den Kindertageseinrichtungen durch die Erhöhung des Fachkraft-Kind-Schlüssels sowie die Nutzung der Räume für weniger Kinder politisches Ziel sein muss, für das sich gemeinsam mit den beiden Schwestergesellschaften und dem Bistum eingesetzt wird.

Das Thema Kita-Immobilien und deren Kommunalisierung gehörte bereits im Vorjahr zu zentralen Themen der Arbeit der Geschäftsführung und wird die Arbeit in den kommenden Jahren weiter prägen. Als ebenso bedeutend für die zukünftige Arbeit stellte Michael Schlusemann, kaufmännischer Geschäftsführer der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz, die weitere Umsetzung der Übergangsvereinbarung zur Finanzierung der Einrichtungen zwischen Kommunen und Kita-Trägern und die Notwendigkeit einer entsprechenden verbindlichen und langfristigen Rahmenvereinbarung heraus. Der Umzug der Geschäftsstelle in ein neues Gebäude habe rückblickend viel Engagement erfordert, stelle die Verwaltung aber ebenso zukunftsfähig auf, wie die weitere Professionalisierung durch die Besetzung neuer Fachstellen.