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Eine Außenansicht eines weißen Kitagebäudes mit Glaskuppel Eine Außenansicht eines weißen Kitagebäudes mit Glaskuppel

Kurzvorstellung

In unserer katholischen Kindertageseinrichtung arbeiten wir nach dem offenen Konzept. Unser Haus ist zweigeschossig und unterteilt in verschiedene Funktionsräume. Im Obergeschoss befindet sich eine große Halle, welche aufgeteilt ist in verschiedene Spielbereiche wie beispielsweise der Kreativbereich. Angrenzend an die Halle befindet sich der Experimentierraum, der Bauraum und der Toberaum. Im Experimentierraum finden die Kinder zum Beispiel Lightboards, eine Bohnenwanne und viele andere Dinge zum Spielen, Forschen und Experimentieren. Im Bauraum an die Halle finden die Kinder Spielzeug zum Konstruieren. Und im Toberaum können die Kinder jederzeit ihrem Bewegungsdrang nachgehen. Im Obergeschoss spielen hauptsächlich die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren.
Im Untergeschoss befindet sich baugleich zu oben auch eine große Halle. Da das Untergeschoss eher für die Kinder von eins bis drei Jahren vorgehsehen ist, ist das vorhandene Spielmaterial auf diese Altersgruppe ausgelegt. Angrenzend an die Halle befindet sich die Puppenecke, der Schlafraum und der Essraum. In der Puppenecke finden alle Kinder genügend Spielmaterial für Rollenspiele. Im Schlafraum können die Kinder, nach Bedarf, schlafen und im Essraum befindet sich morgens das Frühstücksbüffet für Kinder. Hier gibt es täglich frisches Obst und Gemüse, Brot und Belag. Das Mittagessen wird auch in Büffetform angeboten. Es gibt immer verschiedene Komponenten zum Essen, sodass die Kinder beim Frühstück sowie beim Mittagessen frei wählen können, was und wie viel sie essen möchten. Bei uns wird kein Kind zum Essen gezwungen.
Die Kinder, welche im Untergeschoss eingewöhnt werden, haben jederzeit die Möglichkeit, das Obergeschoss zu erkunden und zu bespielen.
Wir begleiten die Kinder achtsam und liebevoll auf ihrem individuellen Bildungs- und Entwicklungsweg. Durch aufmerksame Beobachtungen und den regelmäßigen Austausch mit den Kindern und mit dem Team erkennen wir ihre persönlichen Bedürfnisse.

Katholische Kita Im Prälatengarten

Simone Kohlhaas
Standortleitung
Abteistr. 98
56170 Bendorf-Sayn
Kreis Mayen-Koblenz

 

Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 7:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Betreuungsangebot

Altersgrenzen (Aufnahmen von/bis): 1 Jahr bis Schuleintritt
Plätze insgesamt: 65
Plätze für Kinder unter zwei: 3
Plätze für Kinder von zwei bis Schuleintritt: 62
Plätze für 1. bis 4. Schuljahr: 0
Ganztagsplätze (9 Stunden mit warmem Mittagessen): 34
Plätze 7 Stunden mit warmem Mittagessen: 31

Wie wir arbeiten

UNSER PÄDAGOGISCHER ANSATZ:
Der Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit richtet sich nach dem situationsorientierten Ansatz. Das bedeutet: Im Zentrum steht das Kind mit seiner eigenen Persönlichkeit, seinem Entwicklungsstand, seinen Bedürfnissen und den Themen, die es gerade beschäftigen. 
Somit wird die Lebens- und die Alltagssituation der Kinder und die Situation der Einrichtung zum Bezugspunkt unserer Arbeit. 
Wir sehen das Kind von Beginn an als eigenständige Person mit all seinen Stärken, Schwächen und Besonderheiten. Es wächst und lernt mit allem, was es tut. Wir bieten dem Kind die Möglichkeit, aktiv nach seinen Bedürfnissen zu lernen. In der Auseinandersetzung mit anderen Menschen und ihrer Umwelt üben Kinder Muster ein, die ihnen in ihrem täglichen Tun helfen, die Bedeutung vieler Dinge zu erschließen. Deshalb sind Situationen wie zum Beispiel Singen, Toben, Langweilen, Streiten oder Matschen, die sie bei uns täglich erleben können, für die Kinder richtige „Lernstunden“. 
Das Kind ist von Geburt an kompetent und zeigt ganz natürlich sein Interesse und seine Neugierde an seiner Welt. Seine Fähigkeiten und sein Wissen entwickeln sich dann besonders gut, wenn es die Möglichkeit hat, selbstständig Erfahrungen zu sammeln. 
Bei uns werden die Kinder nicht bevormundet oder belehrt. Stattdessen haben wir einen Rahmen mit Ritualen und Regeln geschaffen, in dem sich die Kinder zurechtfinden. Dabei werden sie auch motiviert, selbst Lösungen für Probleme und Fragen zu entwickeln, frei nach dem Leitsatz der Montessoripädagogik „Hilf mir, es selbst zu tun“. 
Wir sehen uns als Lernbegleiter, Unterstützer, Ratgeber, Motivator und Tröster. Dabei begegnen wir den Kindern auf Augenhöhe, mit Achtung und Wertschätzung. Zudem sind wir uns bewusst, dass wir als Vorbilder Verantwortung für ihr und unser Handeln haben.
Wir arbeiten mit allen Kindern und können durch intensive Beobachtung das Verhalten und den Entwicklungsstand der Kinder erfassen. Hier steht unser Team in ständigem Austausch miteinander.
Dabei orientiert sich unsere Arbeit an den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen sowie den gesetzlichen Vorgaben des Kindertagesstättengesetzes von Rheinland-Pfalz.

WIR ARBEITEN „OFFEN“:
Was bedeutet das? Es heißt, dass es keine einzelnen geschlossenen Gruppen gibt. Stattdessen finden die Kinder in unserer Kita gruppenübergreifende Angebote und Funktionsräumen mit inhaltlichen Schwerpunkten wie etwa die Puppenecke, den Bauraum oder den Experimentierraum . 
Die offene Arbeit
- bietet den Kindern den Raum, soziale Kontakte nach ihren Wünschen zu knüpfen,
- ermöglicht es ihnen, ihre eigenen Bedürfnisse mit denen von anderen zusammenzubringen,
- fördert die Entscheidungsmöglichkeiten der Kinder,
- kommt dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen,
- ermöglicht ein ungestörtes Spiel,
- bietet Rückzugsmöglichkeiten, 
- gibt ihnen die Freiheit, sich in allen Räumen bewegen und entfalten zu können,
- fördert die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein.

Durch das offene System werden die Kinder also in vielfältiger Weise gefördert und gefordert. Sie haben die Möglichkeit, ihren Interessen, ihrem Forschungsdrang sowie ihren Bedürfnissen nachzugehen und Angebote anzunehmen, die ihrem Entwicklungsstand entsprechen. Was sie tun und wann sie es tun, entscheiden sie selbst. 
Wir pädagogischen Fachkräfte geben den Kindern als feste Bezugspersonen die Sicherheit, um Schritt für Schritt selbstbestimmt und im eigenen Entwicklungstempo die gesamte Einrichtung zu erobern. Dabei haben wir Vertrauen in das Kind, stärken sein Selbstbewusstsein und befähigen es zum eigenständigen Handeln. Wir sehen uns als Begleiter der Kinder auf ihrem individuellen Entwicklungsweg. Die Kernfragen unseres pädagogischen Handelns sind hierbei: 
- Wie geht es dem einzelnen Kind? 
- Kann es sein „Kindsein“ angemessen leben? 
- Wo braucht es mich? Wo braucht es mich nicht?

Dabei gehen wir davon aus, dass Kinder uns zeigen, was sie brauchen. Eine solche Grundhaltung ist von entscheidender Bedeutung. Denn dadurch werden die vielfältigen verbalen sowie nonverbalen Ausdrucksmuster der Kinder beachtet, um die individuellen kindlichen Bedürfnisse zu erkennen und zu berücksichtigen. 
Eine offene Arbeit setzt eine offene Haltung voraus. Diese Haltung wird im Miteinander zwischen Kindern, Kolleginnen, Eltern, dem Träger, der Sozialarbeit und anderen Netzwerkpartnern (z.B. Jugendamt, Grundschulen) bestimmt.

 

Was uns leitet

UNSER CHRISTLICHES LEITBILD
Vor jeder Wissensvermittlung steht das persönliche Gottes- und Menschenbild, dass jede pädagogische Fachkraft hat und weitergibt. Beide sind geprägt durch unsere eigene Erziehung und das, was wir als Erwachsene daraus gemacht haben. Unser Umgang mit den Kindern vermittelt ihnen indirekt: So ist Gott und so ist der Mensch. Dadurch entsteht ganz unbewusst ein Gottes- und Menschenbild.
Unser Anliegen ist es, den Kindern positive Erfahrungen zu vermitteln. Sie sollen spüren:
Es ist gut, dass es mich gibt.
Ich bin so angenommen, wie ich bin.
Ich bin für andere wichtig.
Ich bin geliebt.
Die Kinder sind durch ihr „Kindsein“ noch näher am Ursprung des Lebens. Sie haben Fähigkeiten, die uns Erwachsenen leider oft verloren gegangen sind. Sie können noch staunen. Sie sind im positiven Sinne neugierig. Sie haben fast grenzenloses Vertrauen. Sie verfügen über eine Menge Fantasie und können sich völlig ins Spiel vertiefen. Sie haben noch einen direkten Bezug zu ihren Gefühlen und können sie spontan ausdrücken. Vor allem haben sie uns Erwachsenen voraus, dass sie ganz und gar in der Gegenwart leben. Wir wollen ihnen helfen, diese Fähigkeiten zu erhalten und zu erweitern. Stilleübungen, Anschauungen, Fantasiereisen, Mandala malen, meditative Naturerfahrungen und ähnliche Angebote haben dieses Ziel vor Augen.
Unser pädagogischer Alltag wird von sieben Leitsätzen geprägt. 


1. KINDER
Als Gemeinschaft bewegen wir uns mit den Kindern in einer vertrauensvollen Beziehung, die es den Kindern in ihrer Individualität ermöglicht ihrer Selbstneugierde nachzugehen und sich somit bedürfnisorientiert zu entwickeln und bilden. Grundlegend sind dabei die Achtung und Wahrung der Kinderrechte für alle.


2. ELTERN
Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen ihrer Kinder. Wir bewegen uns mit ihnen in einer konstruktiven Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, indem wir stets als Ansprechpartner da sind. Dabei leitet uns die Achtung und Wertschätzung der jeweiligen individuellen Lebenslagen unserer Familien.


3. TEAM
Geleitet durch unseren pastoralen Auftrag und durch die Reflektion unseres pädagogischen Handelns bleiben wir als qualifiziertes Team mit (seinen) individuellen Persönlichkeiten in Bewegung. Dabei bilden Empathie, das Bewusstsein unserer Vorbildfunktion sowie die Orientierung an den individuellen Lebenslagen unserer Familien den Grundstein unserer Handlungen. 


4. LEBEN UND GLAUBEN
Unsere Kita ist ein Ort der Begegnung, welcher Leben und Glauben in einer vertrauensvollen Atmosphäre miteinander verbindet. Durch unsere christliche Haltung bewegen wir uns friedlich und respektvoll in einer interreligiösen Gemeinschaft. (Dabei bieten wir Raum den christlichen Glauben kennenzulernen, zu erleben und zu leben. Zugleich berücksichtigen und wertschätzen wir andere Religionen und Kulturen.)


5. ORT VON KIRCHE
Gemeinsam bewegen sich Kita und Kirchengemeinde in ihrem Sozialraum. Wir sind ein Ort von Kirche, der Menschen Begegnungen ermöglicht, in dem Glaube gelebt und gefeiert wird, Traditionen weitergegeben werden und wo man eine tragende Gemeinschaft erlebt.


6. VERANTWORTUNG VON TRÄGER UND LEITUNGEN
Gemeinsam mit unserem Träger setzen wir Prozesse in Bewegung und bleiben in ständiger Weiterentwicklung. Mit und durch unseren Träger erhalten wir persönliche, organisatorische und fachliche Unterstützung und eine qualifizierte Beratung.


7. WEITERENTWICKLUNG UND ZUKUNFTSICHERUNG
Durch unser Qualitätsmanagement sind wir im Hinblick auf Weiterentwicklung und Zukunftssicherung in stetiger Bewegung. In diesen Prozess der Zukunftsorientierung sind neben Träger, Leitung und Team auch Kinder und Eltern, sowie Fachberatung und pastorale Begleitung eingebunden.

Förderverein

Abtei Frischlinge e.V.

Kita-Sozialarbeit

Lara Portz

Kita-Sozialarbeiterin

Zuständiges Jugendamt

Grafik eines Menschen in blau mit verschwommenem blauen Hintergrund Grafik eines Menschen in blau mit verschwommenem blauen Hintergrund

Rebecca Stein

Gesamtleiterin der Gesamteinrichung Bendorf/ Vallendar
Brückenstraße 1
56220 Urmitz