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Katholische KiTa St. Elisabeth Katholische KiTa St. Elisabeth

Kurzvorstellung

Seit dem Start in das Kitajahr 2024/25 arbeiten wir mit den Kindern und Familien im Konzept der offenen Werkstattpädagogik. Wir bedienen die Bildungsbereiche der Kinder in unterschiedlich gestalteten Werkstätten. So haben bei uns die Kinder die Möglichkeit, sich ihre Spielorte nach den für sie relevanten Entwicklungsinteressen aufzusuchen und Bildungsinhalte für sich auf unterschiedlichsten Wegen zu erarbeiten.

Die pädagogischen Fachkräfte begleiten die Kinder in ihrem Forscherdrang und setzen zu den beobachteten Spielthemen Impulse für die Kinder.

Die Qualitätsentwicklung und -sicherung basiert auf den Kinderrechten und ist für uns ein Zusammenspiel der Arbeit mit und am Kind, die Begegnung auf Augenhöhe mit unseren Familien, ein offenes Fehler- und Beschwerdemanagement und ein tägliches Reflektieren unseres Handelns zum Wohle der uns anvertrauten Kinder.

So entsteht mit großer Sicherheit eine gut miteinander abgestimmte Erziehungsergänzung zum familiären Umfeld basierend auf größtmöglicher Transparenz.

Katholische Kita St. Elisabeth

Claudia Schneider
Standortleitung
Feldstr. 27
56220 St. Sebastian
Kreis Mayen-Koblenz

 

Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Betreuungsangebot

Altersgrenzen (Aufnahmen von/bis):  1 Jahr bis Schuleintritt
Plätze insgesamt: 105
Plätze für Kinder unter zwei: 7
Plätze für Kinder von zwei bis Schuleintritt: 98
Ganztagsplätze (9 Stunden mit warmem Mittagessen): 51
Plätze 7 Stunden mit warmem Mittagessen: 54

Wie wir arbeiten

In unserer Arbeit sehen wir das Kind vom ersten Tag an als eigenständige Persönlichkeit, welches sich gemäß seines Entwicklungsstands frei in der Kita entfalten darf. Wir geben dem Kind mit unseren Räumen (Werkstätten), durch Impulse und mit festen Punkten im Tagesablauf die Möglichkeit, seinen eigenen Spiel- und Entwicklungsthemen nach- und Fragestellungen allein oder auch mit anderen auf den Grund zugehen. Die pädagogischen Fachkräfte nutzten die intensive Form der Beobachtung, um die Kinder hierbei zu begleiten, Werkstätten und Materialien entsprechend anzupassen und bereitzustellen und mit Impulsen neue Erfahrungs- und Lernräume für die Kinder zu schaffen. 
Durch die verschiedenen Räume mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten können die Kinder im Laufe des Tages selbständig nach ihren aktuellen Interessen und Themen ihren Spielraum frei wählen und entweder allein oder in Spielgemeinschaften aktiv werden.
Das Material, welches ansprechend präsentiert ist, lädt die Kinder in den Werkstätten ein, sich zu bedienen und im freien Spiel, ohne das Zutun von Erwachsenen, zu erproben und auszuprobieren. 
Die pädagogischen Fachkräfte tauschen sich hierzu regelmäßig sowohl im Klein- als auch im Großteams aus, um die Räume im gemeinsamen Tun mit den Kindern weiterzuentwickeln. 

Neben der Gestaltung der Räume oder den Wahlmöglichkeiten des Freispiels haben die Kinder an vielen Stellen im Tag die Möglichkeit, den Kita-Alltag aktiv mitzugestalten und ihre Ideen einzubringen. So bieten die Kinderkonferenz, die Projektarbeit oder auch die altershomogenen Morgenkreise viele Alltagssituationen, in denen gemeinsam geplant und entschieden wird. Die Kinder machen erste Demokratieerfahrungen und werden bei Bedarf durch die Begleitung der pädagogischen Fachkräfte unterstützt. Auch haben sie die Möglichkeit, ihre Beschwerden und Änderungswünsche jederzeit vorzubringen. Das Kinderbeschwerdemanagement hilft den Kindern dabei, den richtigen Ansprechpartner für ihr Anliegen zu finden und gemeinsam mit diesem zu schauen, ob eine Veränderung möglich ist. Hierbei lernen die Kinder, dass neben ihren persönlichen Bedürfnissen und Wünschen in einer Kita mit vielen Kindern und Erwachsenen auch immer ein Blick auf das Wohl der Gemeinschaft gerichtete werden muss. 

Feste Punkte im Tagesablauf, wie z.B. die altershomogenen Morgenkreise oder das gemeinsame Mittagessen (für die Übermittagskinder) geben den Kindern im offenen System feste Strukturen und somit Orientierung im Alltag. 

Eine Mischung aus Freiräumen, in denen die Kinder ihrer intrinsischen Motivation nachgehen können, aber auch ein Tagesablauf mit gleichbleibenden Strukturen, welche den Kindern Orientierung bieten, schaffen für alle ein Umfeld, in welchem sie sich sicher bewegen können. Sie treffen auf zugewandte pädagogische Fachkräfte, welche die Kinder liebevoll mit ihrer Persönlichkeit so annehmen wie sie sind und individuell in ihrer Entwicklung begleiten. 

Was uns leitet

Alle sind herzlich willkommen
Wir begegnen allen Kindern mit Toleranz und Wertschätzung und begleiten sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Bildung, Betreuung und Erziehung gehen einher mit Geborgenheit und Vertrauen, wobei das Wohl eines jeden Kindes im Vordergrund steht. Die Rechte der Kinder werden als zentraler Auftrag geachtet und geschützt.
Durch altershomogene Morgenkreise und partizipative Projektarbeit stärken wir den Gruppenzusammenhalt und fördern so die Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes.
In der Werkstattpädagogik wird dem Freispiel eine zentrale Rolle zugeschrieben. Die Raumgestaltung macht neugierig, fordert heraus und lädt zum Forschen, Entdecken und Erschließen von Themenwelten ein.
Durch eine intensive Zusammenarbeit mit und regelmäßige Besuche der Lindenbaum Grundschule wird den Kindern der Übergang von der Kita zur Schule erleichtert.
Aufgrund der Sprachenvielfalt in unserer Kita legen wir ein großes Augenmerk auf alltagsintegrierte Sprachförderung und Wertschätzung der Muttersprache. Sprache ist für uns „Werkzeug“, damit Kommunikation und Beziehung gelingen kann.

Ohne Eltern geht es nicht
Wir nehmen die Eltern als unsere Erziehungs- und Bildungspartner wahr und schätzen Sie in ihrer Liebe, Sorge und Verantwortung für Ihr Kind als Experten.
Dabei legen wir Wert auf einen verständnis- und rücksichtsvollen Umgang und bieten damit den Rahmen für eine offene und engagierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Wir laden die Familien dazu ein, Ihre Fähigkeiten und Ressourcen in die pädagogische Arbeit mit einzubringen.
Außerdem stehen den Eltern Informationen und unterschiedliche Möglichkeiten des Einblicks in den pädagogischen Alltag zur Verfügung.
Gerade in schwierigen Familiensituationen versuchen wir zu unterstützen und Eltern für Ihre Erziehungsaufgabe stark zu machen. Hierzu nutzen wir gerne weitere Anlaufstellen unseres sozialen Netzwerks.

Ein starkes qualifiziertes Team
Wir schätzen jeden Mitarbeitenden als gleichwertigen Partner und unterstützen uns gegenseitig mit unseren Stärken und Erfahrungen. Wir überprüfen und bedenken unser Handeln regelmäßig und im gesamten Team. Hier werden kontinuierlich Informationen, die unsere pädagogische Arbeit betreffen, verlässlich ausgetauscht und dokumentiert. Aufgrund unserer pädagogisch fundierten und fachlich anspruchsvollen Ausbildung sehen wir uns sowohl als Lehrende, als auch als Lernende in unserem Zusammenkommen mit den Kindern, Familien und untereinander. Wir orientieren uns an den Lebenssituationen und der religiösen und kulturellen Herkunft der Kinder und deren Familien.
Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen stärken wir unsere Kompetenzen und halten so unseren pädagogischen hohen Standard aufrecht. Als Praxisstelle tragen wir gerne zur qualifizierten Ausbildung neuer Fachkräfte bei und stehen mit diversen Fachschulen in engem Austausch.

Eine Führungsebene, die trägt
Die Zusammenarbeit zwischen Träger und Leitung findet regelmäßig und auf Augenhöhe statt, sodass gewährleistet ist, dass beidseitig ein aktueller Informationsstand gegeben ist, um für die Teams eine sichere und gradlinige Führung zu ermöglichen.
Den Mitarbeitenden sind ihre Ansprechpartner für ihre Belange bekannt und sie werden ggf. durch ihre Leitung in Problemlösungsstrategien unterstützt.
In unserem stabilen Leitungsteam sind Aufgaben der Personalführung ressourcenorientiert verteilt. Hierdurch entsteht ein Arbeitsklima für alle Mitarbeitenden, welches durch eine wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe geprägt ist.
Fort- und Weiterbildungswünsche werden im Blick gehalten und sowohl den persönlichen wie auch den betrieblichen Belangen angepasst in die Umsetzung gebracht.

Leben und Glauben verbinden
In unserer Kita treffen Menschen verschiedener Nationalität und Religion aufeinander. In dieser gewachsenen vielfältigen Gemeinschaft in der Trägerschaft der katholischen KiTa gGmbH Koblenz schätzen wir jeden mit seinen Ressourcen, Erfahrungen und Stärken wert.
Unser Handeln orientiert sich an christlichen Werten, wie die Annahme des Kindes und seiner Familie aus Nächstenliebe in einem respektvollen und wertschätzenden Miteinander.
Unsere Zusammenarbeit prägt daher ein vertrauensvolles und verantwortungsvolles Engagement für alle Menschen und unsere Schöpfung.
Unsere religionspädagogische Arbeit ist zunächst geprägt durch den christlichen Jahreskreislauf, ergänzt sich aber aufgrund der Zusammensetzung in unserer Kita durch interreligiöse Perspektiven, gerne mit Unterstützung durch die Eltern.

Lebendiger Ort von Kirche
Als eigenständiger Ort von lebendiger Kirche legen wir Wert darauf, dass Gemeinschaft vielfältig gestaltet und erfahrbar wird. In diesem Sinne laden wir Kinder und Familien ein, zusammen zu sein, gottesdienstliche Feiern mitzugestalten und gemeinsam zu feiern.
Wir zeigen ein offenes Ohr für die Probleme und Schwierigkeiten der Kinder und deren Familien, insbesondere für Benachteiligte.
Die Vernetzung in unserem Sozialraum ist uns ein großes Ziel, so bieten wir allen Beteiligten einen niederschwelligen Zugang zur Kirche vor Ort.

Weiterentwicklung, Qualitäts- und Zukunftssicherung
Weiterentwicklung und Qualitätssicherung bilden in unserer Kita die Grundsteine unseres pädagogischen Handelns.
Mit Hilfe der unterschiedlichen Instrumente des Qualitätsmanagements werden Ziele, Prozesse und Projekte nachhaltig und für alle nachvollziehbar geplant, durchgeführt, reflektiert und ggf. im nächsten Schritt verändert und angepasst.
Mit Hilfe einer professionellen Fehler- und Beschwerdekultur werden die Rückmeldungen aller, in der Kita beteiligten Akteure, in Ihren Belangen und Bedürfnissen wahrgenommen. Die Rückmeldungen werden entsprechend geprüft, ggf. in eine „neue“ Umsetzung gebracht und mit den Rückmeldenden kommuniziert.
Die Ergebnisse in allen Bereichen der Qualitätssicherung werden entsprechend der Vorgaben im System kontinuierlich dokumentiert und transparent gehalten.

Förderverein

Förderverein der Kindertageseinrichtung Sankt Elisabeth „Die Dreckspatzen“ e.V.

Kita-Sozialarbeit

Sandra Ross

Kita-Sozialarbeiterin

Zuständiges Jugendamt

Eine Frau mit schwarzen Haaren und einer schwarzen Bluse

Nicole Tomczak

Gesamtleiterin der Gesamteinrichtung Weißenthurm-Mendig
Brückenstraße 1
56220 Urmitz